Theater im Viertel (Foto: SR)

Benefizlesung zum Thema "Fluchtgeschichten"

  01.04.2022 | 15:56 Uhr

Bei der Benefizveranstaltung "Heimatlos - Irgendwo und Nirgendwo" werden am 5. April Geschichten von Menschen auf der Flucht gelesen. Unter anderem wird die Schauspielerin Thessy Eckel von ihren persönlichen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg erzählen. Veranstalterin Katharina Fiedler hat mit SR 2 über den Abend im Theater im Viertel gesprochen.

Menschen mit Kindern auf dem Arm, mit Tüten und Rucksäcken beladen, die versuchen, sich in Sicherheit zu bringen. Solche Bilder sehen wir gerade jeden Tag. Der Ukraine-Krieg löst die größte Flüchtlingswelle seit dem Zweiten Weltkrieg aus.

Die Schauspielerin Thessy Eckel kennt das Gefühl - sie war im Zweiten Weltkrieg jahrelang auf der Flucht. Die ersten 15 Jahre verbrachte sie dabei in Zügen, Baracken und Lagern. Ihre Geschichte hat sie aufgeschrieben und liest daraus am Dienstag, 5. April, im Saarbrücker Theater im Viertel.

Fluchtgeschichten von von Thessy Eckel, Carl Zuckmayer und Lion Feuchtwanger
Audio [SR 2, (c) SR, 01.04.2022, Länge: 04:31 Min.]
Fluchtgeschichten von von Thessy Eckel, Carl Zuckmayer und Lion Feuchtwanger

Benefizlesung im Theater im Viertel

Bei der Benefizveranstaltung "Heimatlos - Irgendwo und Nirgendwo" wird aber auch Fred Woywode über seine Erlebnisse berichten. Die Veranstaltung gehört zur Lese-Reihe "Literarischer Streifzug von Katharina Fiedler". Die Einnahmen des Abends werden an die Kinderhilfsaktion „Herzenssache/Ukrainehilfe“ gespendet.

HEIMATLOS - Irgendwo und Nirgendwo
Lesung mit Thessy Eckel und Fred Woywode
Theater im Viertel
Dienstag 5. April 19:30 Uhr

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