Tipps gegen die Herbstgrasmilbe: Mähen, Krempeln, Kühlen

Mähen, Krempeln, Kühlen

Ein Gespräch mit Christian Scherer, Bildungsreferent beim Deutschen Roten Kreuz im Saarland, über den Kampf gegen die Herbstgrasmilbe

Onlinefassung: Rick Reitler   22.06.2021 | 08:25 Uhr

Die Herbstgrasmilbe, lateinisch "Neotrombicula autumnalis", hat das Saarland fest im Griff. Kratzen ist gegen den Juckreiz allerdings nicht die besten Wahl: Lieber draußen lange Kleidung tragen, die Haut kühlen und den Rasen mähen, empfiehlt DRK-Bildungsreferent Christian Scherer. Ein Interview.

Rote, juckende Pusteln auf der Haut - und das gleich dutzendfach auf den Armen, Beinen und dem Rücken: Das halbe Saarland stöhnt seit Tagen unter den Attacken der "Grasmilbe". Dabei handelt es sich bei den lästigen Plagegeistern streng genommen eigentlich um die Herbstgrasmilbe bzw. Herbstmilbe, lateinisch "Neotrombicula autumnalis".

Tipps vom Roten Kreuz

Auch Christian Scherer, Bildungsreferent beim Deutschen Roten Kreuz im Saarland hat's erwischt. Im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger empfiehlt er, die betroffenen Hautstellen zu kühlen, zum Beispiel mit einschlägigen Gels aus der Apotheke. Um gar nicht erst Opfer zu werden, solle man sich ähnlich schützen wie gegen Zeckenbisse: nämlich im Grünen möglichst lange Ärmel und Hosenbeine mit Socken obendrüber tragen und den Rasen im eigenen Garten regelmäßig mindestens einmal in der Woche mähen.

Ende abzusehen

Da die Herbstgrasmilbe in unseren Breitengraden "nur eine Geburtsgeneration" habe, sei ein Ende der Plage absehbar: "Wenn diese Generation weg ist, dann haben wir auch Ruhe".


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Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Morgen" vom 22.06.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt einen Rasenmäher (Archivfoto: Pixabay).

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