Raus aus dem Jugendzimmer, rein in die Welt

Raus aus dem Jugendzimmer, rein in die Welt

Ein Gespräch mit Elena Gröpel vom Verein "Internationaler Bund" (IB) über Freiwilligendienste im Ausland

Sally-Charell Delin, Onlinefassung: Rick Reitler   01.06.2021 | 16:25 Uhr

Viele Jugendliche zieht es - meist nach dem Abitur - für ein Jahr ins Ausland, um dort einen Freiwilligendienst abzusleisten. Elena Gröpel vom Verein "Internationaler Bund" (IB) erläutert im SR-Interview, welche Hürden und Chancen es trotz Corona-Krise noch gibt.

In den vergangenen Jahren ist das "GAP-Year" zum einem Trend geworden: Jugendliche verbringen - meist nach dem Abitur - ein Jahr irgendwo im Ausland, um sich dort freiwillig für ihre Mitmenschen einzusetzen. Doch die Corona-Politik hat auch das weitaus schwieriger gemacht.

Europa und Deutschland als Alternative

Elena Gröpel, pädagogische Begleiterin beim Verein "Internationaler Bund" (IB), erläutert im Gespräch mit SR-Moderatorin Sally-Charell Delin, welche Hürden und Chancen es noch gibt. Vieles hänge von den Einreisebstimmungen der Zielländer oder von Reisewarnungen ab: Längere Aufenthalte in Südamerika, Australien oder Neuseeland seien derzeit nicht möglich, sagte Gröpel. Kein großes Problem aber sei es, jungen Leuten mithilfe des Internationalen Jugend Freiwilligen-Dienstes (IJFD) innerhalb Europas einen Platz zu vermitteln.

Auch eine Kombination aus Praktikum und Workshop in Deutschland stehe auf der IB-Angebotsliste, "so lange eine Ausreise nicht möglich ist".


Kontakt

Zentrale Internationaler Bund
Valentin-Senger-Straße 5
60389 Frankfurt am Main

Fon: 0 69 / 9 45 45 - 0
E-Mail: info@internationaler-bund.de

https://www.internationaler-bund.de


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 01.06.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt einen Backpacker auf Wanderschaft (Foto: pixabay/pen_ash).

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