Corona: Keine erhöhte Gefahr für Asthmatiker

Keine erhöhte Corona-Gefahr für Asthmatiker

Ein Beitrag zum Welt-Asthma-Tag am 4. Mai

Judith Rubatscher. Onlinefassung: Rick Reitler   04.05.2021 | 06:50 Uhr

Zum Welt-Asthma-Tag am 4. Mai hat sich SR-Reporterin Judith Rubatscher mit der Lage von Asthmatikerinnen und Asthmatikern in der Corona-Krise beschäftigt: Die weit verbreitete Atemwegsentzündung ist aus Sicht der Pneumologie "kein Risikofaktor für einen besonders schweren Corona-Verlauf".

Corona kann gerade für Menschen mit Lungenkrankheiten ein besonders hohes Risiko darstellen. Entgegen einer verbreiteten Annahme ist die Volkskrankheit Asthma aber nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie "kein Risikofaktor für einen besonders schweren Corona-Verlauf".

Maske kann Allergikern helfen

Die Asthma-Medikamente sollten im Fall einer Corona-Erkrankung trotzdem auf jeden Fall weiter genommen werden, und die Maske könne gerade solche Asthmatiker schützen, die beispielsweise unter Pollenflug oder anderen Allergie auslösenden Substanzen zu leiden hätten, meint Kai-Uwe Reinert, der Vorsitzende der saarländischen Lungenfachärzte.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 04.05.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt eine Maske tragende junge Frau, die ihren Asthma-Inhalator vorzeigt (Foto: picture alliance/dpa/NOTIMEX | Oscar Ramírez).


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