Der FernsehTipp: "Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam"

"Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam"

Ein Beitrag über den Dokumentarfilm von Susanne Brahms und Rainer Krause

Michael Meyer. Onlinefassung: Rick Reitler   26.01.2021 | 06:00 Uhr

Vor vierzig Jahren produzierte der Filmemacher Karl Fruchtmann eine zweiteilige Dokumentation namens "Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk". Im Ersten lief gerade eine Doku, die die Entstehungsgeschichte des Films nachzeichnet. Den Film gibt's auch in der Mediathek!

Vor vierzig Jahren, 1981, waren Geschichtssendungen über den Holocaust anders als heutzutage noch eine Seltenheit. Eine Dokumentation mit Aussagen von echten Zeitzeugen hatte es bis dahin nicht gegeben. Dann aber produzierte der Filmemacher Karl Fruchtmann, der selbst im KZ Dachau interniert gewesen war, eine zweiteilige Dokumentation namens "Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk". 60 Überlebende hatte Fruchtmann dafür interviewt.

Geschichte im Ersten

Mediathek: Video
Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam
36 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sprachen erstmals Zeitzeugen des Holocausts im deutschen Fernsehen. 60 Überlebende hatte Regisseur Karl Fruchtmann dafür interviewt. Ein Einblick in die Entstehung der dramatischen Dokumentationen.

Am Abend des 25. Januar lief in der Reihe "Geschichte im Ersten" die Doku "Wie der Holocaust ins Fernsehen kam", der die Entstehungsgeschichte von Fruchtmanns Zweiteiler nachzeichnet.

Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam
Ein Film von Susanne Brahms und Rainer Krause
(ca. 43:40 Min.)

(Eine Produktion der blindCat Documentary GmbH im Auftrag von Radio Bremen (Redaktion Michaela Herold) für Das Erste)

Die Doku ist noch ein Jahr lang in der Mediathek zu sehen.


Ein Beitrag in der Sendung "Der Morgen" und "Der Nachmittag" am 25.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Die Zeichnung ganz oben zeigt eine Illustration zur Doku im Ersten: "Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam" (Bild: Radio Bremen).

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