DRK vor "großen strategischen Herausforderungen"

DRK vor "großen strategischen Herausforderungen"

Ein Gespräch mit Michael Burkert, dem Präsidenten des Landesverbands Saar des Deutschen Roten Kreuzes

Steffen Kolodziej. Onlinefassung: Rick Reitler   25.01.2021 | 15:00 Uhr

Michael Burkert, der Präsident des DRK-Landesverbandes Saarland, sieht die Hilfsorganisation vor "großen strategischen Herausforderungen". Vor allem die Frage, wie der Nachwuchs für so ein Ehrenamt gewonnen werden könne, sei noch nicht beantwortet.

Im Saarland war die erste Rot-Kreuz-Hilfsorganisation schon 1866 in Saarbrücken gegründet worden. Sie tat sich mit den übrigen Landesvereinen und den Landesfrauenvereine Deutschlands am 25. Januar 1921 in Bamberg zum "Deutschen Roten Kreuz" (DRK) mit Hauptsitz in Berlin zusammen.

Ehrenamt als Basis

Heute sei das DRK längst längst professionell aufgestellt und sogar im Ausland aktiv - zum Beispiel in Syrien, wie Michael Burkert, der Präsident des DRK-Landesverbandes Saarland, im Gespräch mit SR-Moderator Steffen Kolodziej erzählt. Vor allem auf Ortsebene aber sei das Ehrenamt noch immer die Basis. Und gerade jetzt stehe das DRK vor "großen strategischen Herausforderungen": Die Bereitschaft, ein Ehrenamt auszuüben, sei gerade in der Corona-Krise geschwunden.

"Idee in der jüngeren Generation verankern"

"Wir müssen natürlich überlegen, wie gelingt es, diese große Idee von Henri Dunant noch mal stärker auch in der jüngeren Generation zu verankern", sagte Burkert. Klar sei nur, dass es dabei "um Teilhabemöglichkeiten" gehen werde.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 25.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Michael Burkert vor einem DRK-Schriftzug.

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