"Ab in die Pilze!"

"Ab in die Pilze!"

Längere Pilzsaison: Fluch und Segen zugleich?

Antje Zimmermann   08.11.2020 | 16:45 Uhr

Die Pilzsaison wird durch den Klimawandel immer länger, auch neue Pilzsorten machen sich hierzulande breit. Warum das nicht nur eine gute Nachricht ist und worauf der eifrige Sammler achten sollten, hat sich Antje Zimmermann von einem Pilzexperten zeigen lassen.

Steinpilz, Pfifferling und Maronenröhrling – da hört das Pilzwissen bei den meisten Menschen schon auf. Doch in den deutschen Wäldern wachsen tausende verschiedene Arten. Das Rothaargebirge, das sich über Nordrhein-Westfalen und Hessen erstreckt, ist für seine vielen Speisepilze bekannt.

Früher galt der September als pilzreichster Monat in der Region, doch seit drei Jahren hat Volker Walther, der Leiter des örtlichen Pilzmuseums, eine irritierende Entdeckung gemacht: die Pilze kommen später -oder gar nicht. Auch tauchen plötzlich Arten auf, die eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet sind. Der Zusammenhang mit dem Klimawandel ist für den Biologen dabei offensichtlich. Antje Zimmermann ist in den letzten Oktobertagen mit Volker Walther in die Pilze gegangen.

Ein Thema u.a. in der Sendung "Canapé - das entspannte Kulturmagazin" vom 08.11.2020 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja