Auf Spurensuche im "Leiden American Pilgrim Museum"

Zu Gast im "Leiden American Pilgrim Museum"

Ein Korrespondentenbericht von Marten Hahn

Marten Hahn   16.09.2020 | 13:40 Uhr

400 Jahre ist es her, dass eine Gruppe von puritanischen Pilgern per Schiff nach Amerika auswanderte. Viele von ihnen lebten vor der Überfahrt jahrelang in den Niederlanden, genauer: in der Universitätsstadt Leiden. Ein Museum vor Ort beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Geschichte.

Hintergrund

Vor 400 Jahren - 1620 - setzte eine Gruppe von englischen Pilgern in der Mayflower nach Amerika über. Dort siedelten sie in einem Gebiet, dass später zu den USA gehören sollte. Auf sie geht auch der Feiertag Thanksgiving zurück. Das ist bekannte US-Geschichte.

Weniger bekannt ist, dass viele der puritanischen Pilger vor der Überfahrt jahrelang in den Niederlanden lebten - nämlich in Leiden. Die kleine Universitätsstadt erinnert dieses Jahr an das historische Ereignis. Der Großteil der Jubiläumsfeierlichkeiten ist zwar dem Virus zum Opfer gefallen, aber ein Museum in Leiden beschäftigt sich schon seit Jahren mit den Pilgern: das American Pilgrim Museum Leiden.

Leiden und die Pilgrims - eine Spurensuche
Audio [SR 2, Marten Hahn, 24.09.2020, Länge: 03:38 Min.]
Leiden und die Pilgrims - eine Spurensuche


Ein Thema u. a. in der Sendung "Canapé - das entspannte Kulturmagazin" vom 13.09.2020, in "Der Nachmittag" vom 16.09.2020 und in "Der Nachmittag" vom 24.09.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt einen Raum im "American Pilgrim Museum" von Leiden (Foto: Marten Hahn).

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