Explosionen in Beirut: "Der Hafen existiert praktisch nicht mehr"

"Der Hafen existiert praktisch nicht mehr"

Ein Interview mit Joachim Paul von der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut

Karin Mayer. Onlinefassung: Rick Reitler   05.08.2020 | 12:40 Uhr

Die beiden schweren Explosionen im Hafen von Beirut am 4. August haben offenbar schon über 100 Todesopfer gefordert. Hunderte von Menschen wurden verletzt, Soldaten suchen in den Trümmern nach Überlebenden, die Krankenhäuser sind überfordert und es gab Gebäudeschäden in Milliardenhöhe: Das Hafenviertel ist praktisch völlig zerstört. Im SR-Interview spricht Augenzeuge Joachim Paul von der Heinrich Böll-Stiftung in Beirut über die Situation am Tag danach.

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Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" vom 05.08.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt libanesische Soldaten bei der Suche nach Überlebenden in den Trümmern des Hafenviertes von Beirut (Foto: dpa / AP / Hassan Ammar).

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