Waldwandern am Rennsteig: Unterwegs am Schneekopf

Unterwegs am Schneekopf

Waldwandern am Rennsteig in Thüringen

Antje Zimmermann   17.02.2020 | 15:40 Uhr

Der Rennsteig in Thüringen, einer der ältesten Wanderwege Deutschlands, bietet mittlerweile auch Winterwanderern beste Bedingungen. Antje Zimmermann hat sich am fast 1000 Meter hohen Berg Schneekopf bei Suhl-Gelberg umgeschaut.

Archivbild: Wanderer auf dem Gipfel des Thüringer Schneekopfs (Foto: dpa / picture alliance / Martin Schutt)
Wanderer auf dem Gipfel des Thüringer Schneekopfs (Foto: Martin Schutt)


Der Rennsteig in Thüringen, einer der ältesten Wanderwege Deutschlands, bietet mittlerweile auch Winterwanderern beste Bedingungen: Schnee und Eis sind seltener als noch in den vergangenen Jahrzehnten. Antje Zimmermann ist durch wabernde Nebel, menschenleere Wälder und zu besonders geschichtsträchtigen Plätzen am Rennsteig gewandert. Zum Beispiel auch am fast 1000 Meter hohen Berg Schneekopf bei Suhl-Gelberg.

Hintergrund

Den Deutschen wird schon lange eine spezielle Beziehung zu ihrem Wald nachgesagt. Im Mittelalter glaubten die Menschen, dass Geister und Dämonen in den dichten, dunklen Wälder leben sollten. Später, in der Romantik des 19. Jahrhunderts, wurde der Wald verklärt und idealisiert. Antje Zimmermann ist durch die wabernden Nebelmeere des Thüringer Waldes gewandert und immer noch berauscht vom "Deutschen Wald", der auch im 21. Jahrhundert nichts von seiner Faszination verloren hat.

Rückblick:

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Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 17.02.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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