Was Sie schon immer über den Wald wissen wollten

Was Sie schon immer über den Wald wissen wollten

Informationen am Rand des nationalen Waldgipfels

Jochen Marmit   25.09.2019 | 07:15 Uhr

Neben Yoga und Meditation gibt es seit einiger Zeit einen neuen Trend zur Entspannung: Waldbaden. Also durch den Wald spazieren und dabei den Wald und die Umgebung mit allen Sinnen aufnehmen. Und da gibt's bestimmt einiges, das sie über das grüne Idyll noch nicht wissen. SR-Reporter Jochen Marmit hat manch Interessantes zusammengetragen.

Hintergrund:

tagesschau.de: Waldgipfel
Rettungseinsatz für den deutschen Wald
Großflächig pflanzen oder lieber natürlich nachwachsen lassen? Vor dem nationalen Waldgipfel gehen die Meinungen zur Bekämpfung des Waldschwunds weit auseinander. Klar ist nur: Es wird teuer. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat für den 25. Septmember zu einem "nationalen Waldgipfel" geladen.


Ein Interview mit Erik Heinrich, Kolumnist und Holzhändler
"Wir brauchen vor allen Dingen mehr Wald"
Der brandenburgische Holzhändler Erik Heinrich denkt bereits darüber nach, welche robusten und ertragreichen Baumarten man künftig pflanzen sollte, um dem Klimawandel zu begegnen. Generell, so Heinrichs Überzeugung, brauche es in Deutschland mehr Bäume: mehr Urwald, mehr Nutzwald und mehr Stadtwald. Und jeder Einzelne könne dazu etwas beitragen.


Saarwald aktuell:

Forderung nach echtem Waldschutzgesetz
Grüne kritisieren Josts "Masterplan Wald"
Die Grünen haben den "Masterplan Wald" von Umweltminister Jost (SPD) kritisiert. Dieser greife viel zu kurz. Einfaches Aufforsten reiche nicht aus, um die klimatischen Herausforderungen zu bewältigen.


Mehr zum Thema im Archiv:

Joachim Stelzer, Saarforst
Wie geht's dem Saarwald?
Die Situation im saarländischen Wald sieht im bundesweiten Vergleich noch relativ gut aus: Der hohe Laubbaumanteil mache ihn weniger anfällig für Dürreschäden oder Insekten, sagte Joachim Stelzer vom Saarforst Landesbetrieb im SR-Interview. Trotzdem stünden auch die hiesigen Bäume unter Stress.

Prof. Andreas Bolte, Thünen-Institut
"Erheblicher Einbruch" des Wald-Zuwachses befürchtet
Der Waldökologe Prof. Andreas Bolte geht angesichts zweier trockener Sommer von einem "erheblichen Einbruch" im Zuwachs der deutschen Wälder aus. Langfristige Lösungen müssten her, um die Wälder "fit" zu machen "für den Klimawandel". Einen Ansatz sieht er in der Anpflanzung resistenterer Baumarten.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 25.09.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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