Polenfeldzug: Auf den Spuren des Grauens

Polen: Auf den Spuren des Grauens

Teil 3 der kleinen Geschichtsserie zum Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945)

Jan Pallokat  

In den ersten Wochen des Zweiten Weltkriegs ermordeten die Nationalsozialisten in Polen zwischen 50.000 und 60.000 Menschen. Darauf folgte eine ebenso mörderische, fast sechsjährige Besatzungszeit.

Die Massengräber, in denen die meisten Leichen verscharrt wurden, konnten erst nach dem Krieg geöffnet werden. Die Zahl der Toten konnte nur geschätzt werden. Jan Pallokat berichtet über die Opfer, die Polen im Zweiten Weltkrieg bringen musste und wie das Trauma bis heute aufgearbeitet wird.


Teil 1 der SR 2-Serie zum Zweiten Weltkrieg:

Vor 80 Jahren: der Zweite Weltkrieg
Polen: Gräuel von Anfang an
Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Hitler gab den Angriff auf das Nachbarland als Verteidigungsaktion aus: Angeblich hätten polnische Soldaten den Rundfunksender Gleiwitz überfallen. Polen-Korrespondent Jan Pallokat zeichnet die deutschen Kriegsverbrechen nach.


Teil 2 der SR 2-Serie zum Zweiten Weltkrieg:

Vor 80 Jahren: der Zweite Weltkrieg
Propaganda um den "Bromberger Blutsonntag"
Zwei Tage nach dem Überfall auf Polen sind am 3. und 4. September 1939 eine beträchtliche Zahl von Menschen dem sogenannten "Bromberger Blutsonntag" zum Opfer gefallen. Wie viele genau, ist bis heute unklar. Polen-Korrespondent Jan Pallokat hat mit dem Historiker Jochen Böhler über die Propaganda-Taktiken beider Seiten gesprochen.


Mehr zur Vorgeschichte im Archiv:

Am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag unterzeichnet. Er war nicht weniger als der Versuch, nach dem Ersten Weltkrieg die Ordnung der Welt wiederherzustellen. Der Frieden - manche Historiker sprechen von einem faktischen "Waffenstillstand" - hielt nur gut 20 Jahre.

Land & Leute: Frieden auf Zeit? Der Umgang mit dem ungeliebten Kompromiss
Der Versailler Vertrag und die Folgen für das Saargebiet
80.000 Wörter umfasst der Versailler Friedensvertrag in seiner deutschen Version – damit ist er der längte Friedensvertrag in der deutschen Geschichte. Vor ziemlich genau 100 Jahren – nämlich am 28. Juni 1919 – wurde er unterzeichnet. Er war nicht weniger als der Versuch, die Ordnung der Welt wiederherzustellen nach dem Ersten Weltkrieg – der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Zu hören am Sonntag um 12.30 Uhr auf SR 3 Saarlandwelle. Im Anschluss auch als Podcast.

ZeitZeichen: 28. Juni 1919
Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet
Jeder versprach sich etwas anderes von den Verhandlungen bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 im Schloss von Versailles. Frankreich etwa wollte Deutschland so schwächen und forderte den Rhein als Staatsgrenze. Mehr darüber hören Sie im SR 2-ZeitZeichen-Podcast vom 28. Juni.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 28.08.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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