Der Zweite Weltkrieg in Polen: Gräuel von Anfang an

Polen: Gräuel von Anfang an

Teil 1 der kleinen Geschichtsserie zum Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945)

Jan Pallokat  

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Hitler gab den Angriff auf das Nachbarland als Verteidigungsaktion aus: Angeblich hätten polnische Soldaten den Rundfunksender Gleiwitz überfallen. Tatsächlich hatte die SS den Vorfall inszeniert. Und mit Beginn des Krieges begannen auch unvorstellbare Gräuel - auch an der polnischen Zivilbevölkerung.

Mehr zur Vorgeschichte im Archiv:

Am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag unterzeichnet. Er war nicht weniger als der Versuch, nach dem Ersten Weltkrieg die Ordnung der Welt wiederherzustellen. Der Frieden - manche Historiker sprechen von einem faktischen "Waffenstillstand" - hielt nur gut 20 Jahre.

Land & Leute: Frieden auf Zeit? Der Umgang mit dem ungeliebten Kompromiss
Der Versailler Vertrag und die Folgen für das Saargebiet
80.000 Wörter umfasst der Versailler Friedensvertrag in seiner deutschen Version – damit ist er der längte Friedensvertrag in der deutschen Geschichte. Vor ziemlich genau 100 Jahren – nämlich am 28. Juni 1919 – wurde er unterzeichnet. Er war nicht weniger als der Versuch, die Ordnung der Welt wiederherzustellen nach dem Ersten Weltkrieg – der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Zu hören am Sonntag um 12.30 Uhr auf SR 3 Saarlandwelle. Im Anschluss auch als Podcast.

ZeitZeichen: 28. Juni 1919
Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet
Jeder versprach sich etwas anderes von den Verhandlungen bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 im Schloss von Versailles. Frankreich etwa wollte Deutschland so schwächen und forderte den Rhein als Staatsgrenze. Mehr darüber hören Sie im SR 2-ZeitZeichen-Podcast vom 28. Juni.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 26.08.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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