Auf der Suche nach dem besten Ur-Getreide

Auf der Suche nach dem besten Ur-Getreide

Ein Gespräch mit Prof. Friedrich Longin, Agrarbiologe an der Universität Hohenheim

Gabi Szarvas   08.07.2019 | 16:25 Uhr

Der Agrarbiologe Prof. Friedrich Longin untersucht im weltgrößten Feldversuch uralte Getreidesorten wie Emmer, Dinkel oder Einkorn. SR-Moderatorin Gabi Szarvas hat mit ihm über die Suche nach dem besten Ur-Mehl, besonders klebrige Teige und über die Erfolgsgeschichte des Dinkel gesprochen.

Mehrere Brote auf einem Backblech (Foto: SR)


Prof. Friedrich Longin von der Landessaatzucht-Anstalt an der Universität Hohenheim untersucht zurzeit im weltgrößten Feldversuch uralte Getreidesorten: Auf einem Acker bei Stuttgart werden dafür 150 Sorten Einkorn, 150 Sorten Emmer und 150 Sorten Dinkel angebaut, um daraus 500 Sorten Mehl herzustellen, die wiederum das Ausgangsmaterial für 3000 verschiedene Brötchen bilden sollen.

Im Einsatz für Emmer

SR-Moderatorin Gabi Szarvas hat mit Longin über die Suche nach dem besten Ur-Mehl, besonders klebrige Teige und über die Erfolgsgeschichte des Dinkel gesprochen.

Longins Wunsch: "Es wäre ein ganz toller Erfolg, wenn ich in wenigen Jahren in jeder Bäckerei Deutschlands ein Einkommen an Emmer-Produkten entdecken würde, wenn ich vorbeikäme."

Symbolbild: Blick in ein Brotregal (Foto: SR)


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 08.07.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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