Warum die Ansichtskarte nicht aussterben wird

Warum die Ansichtskarte nicht aussterben wird

Ein Gespräch mit Ansichtskartenforscher Nicolas Wiedmer

Holger Büchner   01.07.2019 | 08:45 Uhr

Trotz Instagram, Whatsapp und Facebook gibt es immer noch viele Leute, die gerne zeitaufwändig teure Ansichtskarten schreiben oder empfangen. Warum ist das so? Und was wird heute so alles im Urlaubsort zu Karton gebracht?

Mit diesen Fragen haben sich Linguisten der Universität Zürich und der TU Dresden in einem Forschungsprojekt beschäftigt. Einer von ihnen ist der Schweizer Ansichtskartenforscher Nicolas Wiedmer. SR-Moderator Holger Büchner wollte von ihm wissen, was die Faszination für die bunten Kärtchen ausmacht.


Mehr zum Thema:

Urlaubsfreuden eines Digital Natives
Instagram statt Ansichtskarte?
Statt bunter Ansichtskarten aus Pappe schicken die meisten Urlauber heute digitale Fotos via Facebook, Instagram oder Whats-App an die Daheimgebliebenen. Doch auch das kann schnell mal in Stress ausarten, denn die Erwartungshaltung der Lieben zuhause ist groß, und der Urlauber muss heutzutage erst recht liefern... Robert Hecklau über die ganz alltäglichen Urlaubs-Dokumentations-Probleme eines Digital Natives.

Eine Glosse zum "Postal Worker Day"
Sei lieb zu deinem Briefträger!
Pünktlich zum "Postal Worker Day" am 1. Juli - dem "Tag des Postangestellten" - erhöht die Post in Deutschland das Briefporto auf 80 Cent. Der Briefträger selbst wird wohl nicht viel davon haben. Der Job ist nicht besonders gut bezahlt, obwohl man sich unter permanentem Zeitdruck mit schweren Pakten, grimmigen Hunden und unfreundlichen Leuten hinter den Haustüren rumschlagen muss. Für unseren Kolumnisten Erik Heinrich gehörte der Beruf Briefträger trotzdem lange Zeit zu seinen Traumjobs... Eine Glosse.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 01.07.2019 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen