Zehn Jahre Biosphärenreservat Bliesgau

Bliesgau: Ein Blick zurück nach vorn

Eine Kurzreportage zum Jubiläum "Zehn Jahre UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau"

Audio: Simin Sadeghi. Foto: Tourismus Zentrale Saarland   10.05.2019 | 08:25 Uhr


Das Biosphärenreservat Bliesgau gehört zu nur 16 Landschaften in Deutschland, die diesen UNESCO-Titel tragen dürfen. Seit genau zehn Jahren stehen auf der 36.000 Hektar großen Fläche Naturschutz und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Es entstand so ein Naherholungsgebiet mit Urwäldern, Streuobstwiesen und Auenlandschaften.

Video [aktueller bericht, 17.05.2019, Länge: 3:04 Min.]
Bilanz des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau

Der zehnte Jahrestag der Ernennung wurde am 9. Mai in St. Ingbert mit einem Biosphären-Gipfel gefeiert. SR-Reporterin Simin Sadeghi hat sich unter die Feiernden gemischt - und viele Erfolgsgeschichten, aber auch so manchen Verbesserungsvorschlag gehört.

Zehn Jahre Biosphärenreservat Bliesgau: Blick zurück nach vorn
Audio [SR 2, Simin Sadeghi, 10.05.2019, Länge: 03:54 Min.]
Zehn Jahre Biosphärenreservat Bliesgau: Blick zurück nach vorn
In der Freizeit zieht es viele Saarländer ins Biosphärenreservat Bliesgau. Dort kann man die Natur genießen und wandern, aber auch gut essen und regionale Produkte kaufen. Seit zehn Jahren ist das 36.000 Hektar große Gebiet im Südosten des Saarlandes von der UNESCO als Modell-Region für nachhaltige Entwicklung zertifiziert. Aber wer profitiert davon und wer nicht?

Kommentar

Kommentar: 10 Jahre Biosphäre Bliesgau
Audio [SR 3, (c) Dietmar Schellin, 29.05.2019, Länge: 02:57 Min.]
Kommentar: 10 Jahre Biosphäre Bliesgau
„Wir haben sie“ – so haben der Saarpfalzkreis und die Industriestadt St. Ingbert vor zehn Jahren über die UNESCO-Entscheidung jubiliert. Die Biosphäre Bliesgau sollte die erste weltweit sein, die das Verhältnis zwischen Stadt und Land thematisiert. St. Ingbert hatte durchgesetzt, dass die Industriestadt als Gesamtes Teil der Biosphäre wird. Gegen heftige Widerstände aus den Gemeinden. Und gegen den erklärten Willen des Umweltministers Mörsdorf. Nur was heißt das: „wir haben sie“? Was haben die sieben Kommunen und die vielen Partnerbetriebe aus der Idee gemacht. SR-Reporter Dietmar Schellin kommentiert.


Symbolbild: Zu Gast in einer Senfmühle (Foto: SR)
Symbolbild: Zu Gast in einer Senfmühle

Ein Thema auch in den Sendungen "Der Morgen" vom 10.05.2019 auf SR 2 KulturRadio und der "Region am Mittag" vom 10.05.2019 auf SR 3 Saarlandwelle.

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