Was künstliche Intelligenz kann, darf und sollte

"Charlie, sein Erfinder und die Menschen"

Ein Vorbericht zu Norman Striegels Dokumentarfilm zum Thema Künstliche Intelligenz

Audio: Norman Striegel. Foto: SR Fernsehen. Onlinefassung: Sabrina Nonnengardt  

Wo verlaufen die ethischen Grenzen der Künstlichen Intelligenz? In der Sendereihe "Echtes Leben" werden die Möglichkeiten und Risiken thematisiert. Zu sehen in der SR-Dokumentation "Charlie, sein Erfinder und die Menschen" am Sonntag, 7. April, ab 17.30 Uhr im Ersten.

Dokumentationen im Ersten
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Die Dokumentation "Charlie, sein Erfinder und die Menschen" beleuchtet die Fortschritte in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI). Im Mittelpunkt steht Roboter Charlie, der am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken entwickelt wird und später einmal in der Mondfahrt eingesetzt werden soll. Doch sein Erfinder, Prof. Wolfgang Wahlster, sieht in der KI noch mehr Möglichkeiten – beispielsweise im Einsatz in Katastrophengebieten, die für menschliche Helfer zu gefährlich sind.

Ethische Grenzen

Im Bereich der Altenpflege stößt der KI-Einsatz allerdings nicht nur auf Zustimmung. Auf einer Seite stehen "intelligente" Roboter als mögliche Abhilfe für den Pflegekräftemangel, auf der anderen Seite steht der "unmenschliche" Umgang mit Menschen im Alter. Auch Datenschutzprobleme und mögliche Umbrüche in der Arbeitswelt werden in der SR-Dokumentation thematisiert.

Den Film von SR-Reporter Norman Striegel finden Sie in der Mediathek des Ersten.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 05.04.2019 auf SR 2 KulturRadio.