Zu wenig Bewegung, zu viel Stress und Einsamkeit

Zu wenig Bewegung, zu viel Stress und Einsamkeit

Ein Interview mit Hauptstadt-Korrespondentin Isabel Reifenrath über die neue DKV-Studie zur Gesundheit der Deutschen

Interview: Karin Mayer / Beitrag: Nina Barth   30.07.2018 | 12:40 Uhr

Weniger als zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland führt ein rundum gesundes Leben, so das Ergebnis des Gesundheitsreports der Deutschen Krankenversicherung DKV. Im Gespräch mit Karin Mayer erklärt Hauptstadt-Korrespondentin Isabelle Reifenrath, dass ein wichtiger Grund für die ungesunde Lebensweise vor allem das häufige Sitzen sei, u. a. bedingt durch den steigenden Medienkonsum.

Befragt wurden für den Gesundheitsreport der DKV bundesweit rund 3000 Männer und Frauen. In den Bereichen Alkoholkonsum und Umgang mit Stress seien das Saarland und Rheinland-Pfalz vorbildlich: Nirgendwo werde so wenig Alkohol getrunken wie in diesen beiden Bundesländern, so das Ergebnis. Rund 60 Prozent der Befragten in diesem Gebiet gaben außerdem an, Stress gut kompensieren zu können.

Weniger gut sieht es bei der körperlichen Aktivität in der Freizeit aus. Da seien das Saarland und Rheinland-Pfalz Schlusslicht, so die Studie. Für den Gesundheitsreport wurden die beiden Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz zusammengefasst, weil die Zahl der Stichproben ansonsten zu gering gewesen wäre.


Hintergrund:

tagesschau.de: DKV-Studie zur Gesundheit
Die Bewegungsmuffel
Die Deutschen leben zu ungesund: Statt mit Bewegung Rückenschmerzen, Übergewicht oder Bluthochdruck zu bekämpfen, sitzen sie zu viel. Eine neue Studie zeigt auch: Die meisten schätzen sich anders ein.

Über dieses Thema wurde in der Sendung "Bilanz am Mittag" vom 30.07.2018 auf SR 2 KulturRadio berichtet.

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