Wieder reif für die Insel(n)

Wieder reif für die Insel(n)

Teil 4 der Sommer-Serie über den Außenposten Europas im Atlantik

Audio & Fotos: Jochen Marmit   25.07.2018 | 15:25 Uhr

Vulkanausbrüche, Erdbeben, Arbeitslosigkeit, Isolation - seit der Besiedlung der Azoren gab es auch immer gute Gründe für die Insulaner zum Auswandern. Von Brasilien über Hawaii bis Kalifornien und Kanada ist der Einfluss der Azorianer sichtbar. So ist zum Beispiel die Ukulele ein azorianisches Musikinstrument. Heute aber zieht es wieder viele Rückkehrer auf die Inseln. Für den vierten Teil der SR 2-Sommerserie "Unter dem Azorenhoch" hat Jochen Marmit mit einigen von ihnen gesprochen.

Teil 1 und 2: Ein Vulkankrater, der es in sich hat

Wer den Außenposten Europas sucht, der sollte in den Atlantik reisen, wo sprichwörtlich das gute Wetter herkommt, zu den Azoren. Neun Inseln rund 2.000 Kilometer vom Mutterland Portugal entfernt, eine kleine Welt für sich. Aber auch innerhalb der Azoren gibt es Unterschiede. SR 2-Reporter Jochen Marmit hat die Inseln besucht und beginnt seine Sommer-Serie über die Azoren auf der kleinsten Insel Corvo.


Teil 3: Das Erbe der Walfänger

Das Erbe der Walfänger auf den Azoren
Audio [SR 2, Jochen Marmit, 24.07.2018, Länge: 04:41 Min.]
Das Erbe der Walfänger auf den Azoren
Lesen und Schreiben konnten die meisten Seeleute der Azoren in alten Zeiten nicht, dafür aber Navigieren und Rudern. Seit Generationen war daher der Walfang die Einkommensquelle schlechthin. Heute ist das längst Geschichte – viele Inselbewohner von Flores und Pico verdienen ihr Geld durch Bootstouren, auf denen Touristen Delfine und Wale beobachten können. Für den dritten Teil der SR 2-Sommerserie "Unter dem Azorenhoch" ist auch Jochen Marmit in See gestochen.


Bildergalerie "Azoren-Hoch"

"Azoren-Hoch"


Über dieses Thema wurde in der Sendung "Der Nachmittag" vom 25.07.2018 auf SR 2 KulturRadio berichtet.

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