Ein "Speicherwald" am Stadtrand Saarbrückens

Ein "Speicherwald" am Stadtrand Saarbrückens

Ein Interview mit Projektleiterin Dr. Katrin Jurisch

Roland Kunz   20.02.2018 | 16:25 Uhr

In fünf Modellregionen Deutschlands sollen ab sofort größere Waldflächen nicht mehr zur Forstwirtschaft genutzt, sondern in Ruhe gelassen werden. Einer der Standorte des Naturschutzprojekts "Speicherwald" ist Saarbrücken. So haben es der Naturschutzbund NABU und das sogenannte "Klima-Bündnis" geplant, ein europaweites Netzwerk von Städten und Kommunen. SR 2-Moderator Roland Kunz hat mit der Speicherwald-Projektleiterin Dr. Katrin Jurisch über die Idee dahinter gesprochen.


Der SR 2-Veranstaltungstipp:

Wann? Dienstag, 20. Februar 2018, 17.00 bis 19.30 Uhr
Wo? Rathaus, Saarbrücken

Vortrag zum Projekt Speicherwald
(Auftaktveranstatung)

Hintergrund

Die Naturschützerin Dr. Katrin Jurisch (Foto: Martin Breher/SR)
Dr. Katrin Jurisch


Mit dem Projekt "SpeicherWald" wollen die Projektpartner Klima-Bündnis und NABU die Bedeutung unbewirtschafteter Wälder für den regionalen Klimaschutz stärker ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit rücken. Außerdem soll ein grundlegendes Wissen über den Zusammenhang zwischen dem Ökosystem Wald und dem Klimawandel vermittelt werden. Es geht dabei in erster Linie darum, die Akzeptanz dafür zu erhöhen, dass Wald wenig forstwirtschaftlich genutzt werden sollte und Leute zu motivieren, sich in ihrer Gegend für den Wald einzusetzen.

Über dieses Thema wurde in der Sendung "Der Nachmittag" vom 20.02.2018 auf SR 2 KulturRadio berichtet.


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