Orgelgeschichten (2): Groß, größer, am größten?

Groß, größer, am größten?

Neue Serie auf SR 2 KulturRadio und SR2.de: "Orgelgeschichten" | Folge 2: Wie die romantische Monumentalorgel entsteht

Nike Keisinger   04.02.2021 | 11:00 Uhr

Das geänderte Klangideal des 19. Jahrhunderts führt dazu, dass Orgelbauer immer mehr Pfeifen und exotische Register in die Instrumente packen. So entsteht die romantische Monumentalorgel. SR-Musikredakteurin Nike Keisinger hat sich damit beschäftigt.

Im 19. Jahrhundert wird die sinfonische Musik immer wichtiger, werden die Konzertsäle immer größer und die Orchester immer farbiger. Das wirkt sich auch auf den Orgelbau aus: Die klar und durchsichtig klingende Barockorgel und ihre Nachfolgerinnen werden abgelöst von der romantischen, sinfonischen Orgel. Sie sollte klingen wie ein Orchester, füllig und weich, mit zahlreichen Streicher- und Bläserstimmen.

Das neue Klangideal führt dazu, dass Orgelbauer immer mehr Pfeifen und exotische Register in die Instrumente packen. Die romantische Monumentalorgel entsteht.


Schwerin Domorgel (Foto: Thomas Becher)
Schwerin: Domorgel (Foto: Thomas Becher)


Eine kleine SR 2-Serie über das Musikinstrument des Jahres
Orgelgeschichten
Rund um die Orgel und ihre Musik ranken sich viele, zum Teil skurrile Geschichten, die so unterschiedlich sind wie das Instrument selbst. Einige davon erzählen wir in einer kleinen Serie.


Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" vom 04.02.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt die Domorgel in Schwerin, hinter dem Prospekt (Foto: Thomas Becher).

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