Als Marcello Viotti den RSO-Taktstock in die Hand nahm

Als Marcello Viotti den RSO-Taktstock in die Hand nahm

Ein Gespräch mit SR-Musikredakteur Roland Kunz über die Ära Marcello Viotti als Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken

Jochen Erdmenger, Roland Kunz. Onlinefassung: Rick Reitler  

Vor genau 30 Jahren gab der italienische Dirigent Marcello Viotti sein erstes Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken. SR-Musikredakteur Roland Kunz erinnert sich noch gerne an die Ära eines Künstlers, der von sich selbst gerne sagte, "Disziplin zu hassen".

Vor genau 30 Jahren, nämlich am 11. Januar 1991, gab der Saaarländische Rundfunk bekannt, dass das Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) ab September einen neuen Chefdirigenten bekommen würde: den gebürtigen Italiener Marcello Viotti (1954 - 2005). Noch am selben Abend leitete der ausgebildete Sänger Viotti das 4. Studiokonzert der Saison.

"Ich hasse Disziplin"

SR-Musikredakteur Roland Kunz erinnert sich noch gerne an die "Ära Viotti", der von sich selbst sagte, schnelle Autos zu lieben und "Disziplin zu hassen". Trotzdem machte Viotti auch nach den vier Jahren als RSO-Chefdirigent eine große Karriere - unter anderem als Operndirigent in München. Viotti starb am 16. Februar 2005 im Alter von nur 50 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 11.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Archivbild ganz oben zeigt den Dirigenten Marcello Viotti (Foto: Johannes Ifkovits).

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