Komponieren ohne zu hören

Komponieren ohne zu hören

Ein Gespräch mit dem Musikwissenschaftler Prof. Thomas Seedorf über Beethoven und die Folgen seines Hörverlusts

Gabi Szarvas   30.10.2020 | 11:00 Uhr

Der Hörverlust Ludwig van Beethovens ist bis heute vielfach dokumentiert. Das Komponieren hat Beethoven trotz der Ertaubung nicht aufgegeben. Wie er seine Arbeit fortgeführt hat war ein Thema innerhalb des Gesprächs, welches unsere SR 2-Musikredakteurin Gabi Szarvas mit Prof. Thomas Seedorf geführt hat.

Hörrohre, Konversationshefte oder das Heiligenstädter Testament. Es gibt viele Indizien, die den tragischen Hörverlust von Ludwig van Beethoven bis heute dokumentieren. Das aktive Musizieren musste er mit fortschreitender Ertaubung aufgeben, nicht aber das Komponieren - im Gegenteil.

Beethovens Spätwerk ist voller beeindruckender Partituren, die beweisen, wie sehr er seiner Zeit weit voraus war. Wie Beethoven komponiert hat, ohne zu hören - u. a. darüber hat Gabi Szarvas mit Prof. Thomas Seedorf, Musikwissenschaftler der Karlsruher Universität, gesprochen.

Diese Veranstaltung zum Thema wurde abgesagt!

ABGESAGT: Komponieren ohne zu hören
Sonntag, 1. November 2020 | 18.00 Uhr | SR-Sendesaal

Gesprächsrunde mit Prof. Dirk Mürbe und Prof. Thomas Seedorf

Dieser Taube hat die Unendlichkeit gehört.

Victor Hugo


Musikermedizinische und musikwissenschaftliche Aspekte zum Spätwerk Ludwig van Beethovens

Zum Ausklang des Beethoven-Jahres beleuchten zwei Koryphäen ihrer Fachgebiete das Phänomen Beethoven unter dem Aspekt seines tragischen Hörverlusts. Wie ist es möglich, zu komponieren ohne zu hören?

Gesprächsrunde mit
Prof. Dr. med. Dirk Mürbe, Leiter der Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité Berlin
Prof. Dr. Thomas Seedorf, Professor für Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe


Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" vom 29.10.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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