Igor Levit  (Foto: Felix Broede/Pressefoto)

Die Mondscheinsonate: Einsamkeit und Verzweiflung

Folge 14: Sonate op. 27 Nr. 2 cis-moll

Florian Schairer   28.09.2020 | 11:20 Uhr

Ein weiter Raum – und ein Mensch: Im berühmtesten aller Sätze aus Beethovens Klaviersonaten, dem ersten aus der sogenannten “Mondscheinsonate”, entwirft Beethoven ein suggestives Bild der Einsamkeit, und im düsteren Finale endet alles in brutaler, schwärzester Verzweiflung. Aber Igor Levits Lieblingssatz ist der mittlere: “Eine Blume zwischen zwei Abgründen” nannte ihn Franz Liszt.


Ob Arbeit, Schule oder Kultur, seit Corona ist vieles anders. Auch das Beethovenjahr leidet unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Festivals sind abgesagt, Konzerte finden kaum statt - auch viele geplante Beethoven-Großprojekte mussten gecancelt werden.

Wir wollen das Beethovenjahr dennoch mit Ihnen feiern und stellen in einer Serie alle 32 Beethoven-Sonaten vor. Igor Levit, einer der weltweit gefeierten Beethoven-Interpreten, sitzt am Klavier und erklärt, welche besonderen Welten Beethoven in jeder einzelnen Sonate entstehen lässt.

Heute die 14. Sonate: op. 27 Nr. 2 cis-Moll

Den ganzen ausführlichen Klavierpodcast "32 x Beethoven" gibt's in der ARD-Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt – von Spotify bis Apple music.

Beethovenjahr 2020 (Foto: Beethoven Jubiläums GmbH)
Beethovenjahr 2020

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