Raphaela Gromes (Foto: Sammy Hart/Pressefoto)

Mitreißend, berührend, beschwingt

Raphaela Gromes über das 3. Cellokonzert von Julius Klengel

Gabi Szarvas   30.07.2020 | 11:20 Uhr

Schon als Baby lag sie unter dem Flügel der Eltern und hat die Musik mit allen Sinnen aufgesogen: die Münchener Cellistin Raphaela Gromes. Am Abend des 30. Juli spielt sie das 3. Cellokonzert von Julius Klengel mit der Deutschen Radio Philharmonie im ARD Radiofestival-Abend vom Saarländischen Rundfunk. Gabi Szarvas hatte am Rande des Konzerts im Dezember mit Raphaea Gromes gesprochen.

Schon als Baby lag sie unter dem Flügel der Eltern und hat die Musik mit allen Sinnen aufgesogen: die Münchener Cellistin Raphaela Gromes. Als Tochter zweier Cellisten war für sie die Instrumentenwahl vorprogrammiert.

Bis heute liebt die 29 Jahre alte Vollblutmusikerin den Klang und die große Ausdrucksvielfalt, beim gängigen Repertoire von Dvorak bis Haydn, aber auch, wenn Raritäten auf ihrem Notenständer stehen, aktuell zum Beispiel das 3. Cellokonzert von Julius Klengel, das sie erst kürzlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt und dessen Notenmaterial sie organisiert hat.

Heute Abend spielt sie das hoch virtuose Stück mit der Deutschen Radio Philharmonie im ARD Radiofestival-Abend vom Saarländischen Rundfunk. Gabi Szarvas hatte am Rande des Konzerts im Dezember mit Raphalea Gromes gesprochen.


ARD Radiofestival 2020. Das Konzert

ARD Radiofestival - das Konzert
Raphaela Gromes und die Deutsche Radio Philharmonie
Werke von Antonín Dvořák, Julius Klengel und Jean Sibelius standen am 30. Juli auf dem Konzertprogramm des ARD Radiofestivals. Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern war zusammen mit der Cellistin Raphaela Gromes zu hören. Zum Audio.

Donnerstag, 30.07.20, 20:04 Uhr

Sie sprechen ihm aus der Seele: die Sinfonien des Finnen Jean Sibelius. Pietari Inkinen, Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie, ist ein Verfechter seiner Orchestermusik. Seine 3. Sinfonie, ein "wahres Plädoyer für die Natur", kombiniert er mit der patriotischen Ouvertüre "Mein Heim" von Antonin Dvořák, in der die tschechische Nationalhymne anklingt, und dem wiederentdeckten Cellokonzert a-moll von Julius Klengel. Die 29 Jahre alte Münchenerin Raphaela Gromes hat es erst kürzlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt.

Im anschließenden Konzert von den Homburger Kammermusiktagen feiert das Berliner Vogler Quartett den deutsch-französischen Komponisten Louis Théodor Gouvy zum 200. Geburtstag, unter anderem mit seinem 5. Streichquartett c-Moll.

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Pietari Inkinen, Dirigent
Raphaela Gromes, Violoncello

Antonín Dvořák
"Mein Heim", Ouvertüre op. 62

Julius Klengel
Violoncellokonzert Nr. 3 a-Moll op. 31

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52

Aufnahme vom 20. Dezember 2019 aus dem Großen Sendesaal, Funkhaus Halberg, Saarbrücken

anschließend:

Kammermusiktage Homburg

Vogler Quartett

Louis Théodore Gouvy
Streichquartett Nr. 5 c-Moll op. 68

Two4Piano

Louis Théodore Gouvy
3 Morceaux für Klavier zu 4 Händen aus op. 59

Aufnahmen vom 1. und 2. Oktober 2019 aus dem Saalbau Homburg

Der SR 2-Abend im Sommer
Das ARD Radiofestival
In den Kulturwellen der ARD-Sender läuft noch bis zum 12. September das allsommerliche ARD Radiofestival: Zwischen 20.04 Uhr und 24.00 Uhr sind jeden Abend herausragende Produktionen zu hören. Selbstverständlich steuert auch SR 2 KulturRadio seinen Teil dazu bei!

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