"Man hatte das Gefühl einer kollektiven Dankbarkeit"

"Man hatte das Gefühl einer kollektiven Dankbarkeit"

Virtuell und Open Air: Das war die "Fête de la Musique"

Robert Hecklau im Gespräch mit Musikredakteur Johannes Kloth   21.06.2020 | 14:25 Uhr

Die "Fête de la Musique" wurde am 20. Juni in Saarbrücken gleich mehrfach gefeiert: Mit drei Live-Konzerten im Pingusson-Bau, einem Nachmittag in der Stadtgalerie und mit einem virtuellen Extra-Angebot der Landeshauptstadt für Menschen, die lieber zuhause bleiben wollten. Wie das ankam, berichtet Musikredakteur Joahnnes Kloth.

Open-Air-Streaming-Konzert bei der "Fête de la Musique" im Pingusson-Garten (Foto: Johannes Kloth / SR)

Anlässlich der Fête de la Musique präsentierten "Quasi.Live" und die Veranstalter des Resonanzen-Festivals gemeinsam am 20. Juni ein Live-Event. Es wurden drei Live-Konzerte von Bands aus der Großregion präsentiert: Claire Parsons, Glass Museum und Me in the Forest. Man konnte sie per Live-Streaming draußen im Pingusson-Garten auf einer Leinwand oder von Zuhause aus miterleben. Die Bands selbst spielten von verschiedenen Punkten im Pingusson-Gebäude aus.

"Endlich gemeinsam Musik hören"

Noch vor Corona sei ein solches Konzept undenkbar gewesen, sagt der SR-Musikredakteur Johannes Kloth. Er war mit dabei und zieht ein insgesamt positives Fazit. Endlich wieder Zusammenkommen, endlich wieder Live-Musik-Applaus. Nach dem Lockdown sei die Veranstaltung ein befreiendes Erlebnis gewesen, das auch musikalisch überzeugen konnte. Insgesamt sei es ein erster Vorgeschmack auf das eigentliche Resonanzenfestival im Oktober gewesen. Der Veranstalter wolle jedenfalls auch an weiteren, neue Formaten arbeiten.

Ein Thema in der Sendung "Canapé" vom 21.06.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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