Marie Luise Scherer  (Foto: picture alliance / Katja Lenz)

„Eine besondere Dichte der Erzählung“

Im Gespräch mit dem Autor und Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung Willi Winkler zum Tod der Spiegel-Reporterin Marie-Luise Scherer

Sally Charell-Delin   19.12.2022 | 13:48 Uhr

Für Generationen von Journalistinnen und Journalisten war und ist sie ein großes Vorbild. Jetzt ist die große Reporterin und Autorin Marie-Luise Scherer im Alter von 84 Jahren gestorben.

Geboren wurde Marie-Luise Scherer in Saarbrücken. Ihre berufliche Laufbahn startete sie als Lokalreporterin in Köln. 1974 hat Rudolf Augstein, der Gründer des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" sie als festangestellte Reporterin nach Hamburg geholt.

Mehr als zwanzig Jahre, bis zu ihrem Ruhestand 1998, ist Marie-Luise Scherer beim "Spiegel" geblieben und hat pro Jahr nicht mehr als zwei Reportagen geschrieben. Die besten davon sind in renommierten Verlagen erschienen, etwa über die deutsch-deutsche Grenze, Kindermörderinnen und Alltagsbeobachtungen.


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„Eine besondere Dichte der Erzählung“
Audio [SR 2, Sally-Charell Delin, 19.12.2022, Länge: 05:00 Min.]
„Eine besondere Dichte der Erzählung“


1989 hat sie den Siebenpfeiffer-Preis bekommen, 2012 wurde ihr der Kunstpreis des Saarlandes verliehen.

Was hat die Kunst der Marie-Luise Scherer ausgemacht hat? Im Gespräch mit dem Autor und Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung Willi Winkler.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 19.12.2022 auf SR 2 KulturRadio.

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