Herbig/Scholle - Die Maschine steht still (Foto: BoD-Verlag)

Buchvorstellung im Künstlerhaus: "Die Maschine stand still"

Jochen Erdmenger / Dagmar Scholle. Onlinefassung: Rick Reitler   23.05.2022 | 15:25 Uhr

Die Journalistin Dagmar Scholle und der Künstler und Kommunikationswissenschaftler Albert Herbig haben gemeinsam ein Buch über die Parallelen der Corona-Krise mit einer Kurzgeschichte des britischen Schriftstellers E. M. Forster geschrieben.

Videokonferenz im Home-Office (Foto: SR)
Symbolbild: eine Videokonferenz im Home-Office (Foto: SR Fernsehen)

In der Science-Fiction-Story "The machine stops" ("Die Maschine steht still") hatte Forster bereits vor mehr als einhundert Jahren jene dystopische Welt skizziert, die wir alle in den vergangenen gut zwei Jahren erlebt haben.

Den Kern des Buches bilden die zum großen Teil während der Pandemie entstandenen Arbeiten Albert Herbigs, sowie die im Rahmen eines Hörfunk-Features durchgeführten Recherchearbeiten von Dagmar Scholle.

Das Buch wird am Abend des 23. Mai im Künstlerhaus Saarbrücken der Öffentlichkeit vorgestellt.


Die Buchvorstellung

Herbig/Scholle - Die Maschine steht still (Foto: BoD-Verlag)
Buchcover

Wann? Montag, 23. Mai 2022, 20.00 Uhr
Wo? Saarländisches Künstlerhaus, Karlstraße 1, 66111 Saarbrücken

Weitere Informationen: https://kuenstlerhaus-saar.de

Mit Albert Herbig, Dagmar Scholle und Jörg W. Gronius
Moderation: Jochen Marmit (SR)


Das Buch:

Albert Herbig, Dagmar Scholle
Die Maschine stand still. Vom Leben und Überleben in pandemischen Zeiten

Books on Demand, Norderstedt 2022
132 Seiten. 24,90 Euro
ISBN: 9783755773573
Erhältlich in allen (Online-)Buchhandlungen.

Das Buch entstand in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und mit freundlicher Unterstützung durch die Saarland Sporttoto GmbH.

Der Blick ins Buch: https://www.albertherbigart.de


Das lange Feature zum Thema:

FeatureZeit: Forsters Maschine, Corona und ich
Vom Schauder des direkten Erlebens
E. M. Forster schildert in seiner Kurzgeschichte "Die Maschine steht still" ein Leben auf Distanz, im Home-Office, versorgt von einer Maschine. Seit Beginn der Corona-Pandemie klingt das irgendwie vertraut. Wenn die Welt immer digitaler wird, wie steht es dann um die menschliche Verbundenheit? Das Thema in Dagmar Scholles Feature.


Der Veranstaltungstipp:

Am 30. Juni 2022 beschäftigt sich auch die europäische Kulturhauptstadt Esch mit Forsters Text "Die Maschine steht still" vor dem Hintergrund der Corona-Krise - im Rahmen einer zweistündigen Science Fiction-Performance im öffentlichen Raum.

Industriespuren in Belval (Foto: Michael Schneider)
Industriespuren in Belval (Foto: Michael Schneider)

Beginn ist um 19:30 Uhr am Bahnhof in Esch-Belval, im Lauf des Stücks werden Besucherinnen und Besucher per Bus auf das stillgelegte Arbed-Gelände nach Schifflingen gebracht, um dort im "Pompelhaus" den großen Showdown zu erleben. Nach der Performance geht's wieder mit dem Bus zurück zum Bahnhof Belval.

Wann? 30. Juni 2022, 19:30 bis 21:30 Uhr
Wo? Gare de Belval-Université, 226 rte de Belval, Esch-sur-Alzette (Luxemburg)
Weitere Informationen: https://esch2022.lu

Weitere Termine:

3. Juli 2022, 16.00 bis 18.00 Uhr
3. Juli 2022, 19.30 bis 21.30 Uhr
5. Juli 2022, 19.30 bis 21.30 Uhr
6. Juli 2022, 19.30 bis 21.30 Uhr
8. Juli 2022, 19.30 bis 21.30 Uhr
9. Juli 2022, 16.00 bis 18.00 Uhr
9. Juli 2022, 19.30 bis 21.30 Uhr
10. Juli 2022, 16.00 bis 18.00 Uhr


Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Nachmittag" am 23.05.2022 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt das Buchcover von Herbig & Scholle "Die Maschine stand still".

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