Irmgard Keun (Foto: dpa)

Irmgard Keun: "Man lebt von einem Tag zum anderen"

Der BuchTipp

Stefan Berkholz  

Mit Mitte zwanzig war Irmgard Keun ein literarischer Jungstar der Weimarer Republik. 1931 erschien ihr Debüt "Gilgi – Eine von uns", 2019 vom SR als Hörbuch produziert und mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. 1932 folgte "Das kunstseidene Mädchen". Doch als die Nazis an die Macht kamen, stand Keun umgehend auf der Verbotsliste. Sie ging ins Exil, kehrte zurück und überlebte den Krieg im Versteck in Nazi-Deutschland. Aus dieser Zeit stammen Briefe zwischen ihr und dem Schriftsteller Franz Hammer, die nun unter dem Titel "Man lebt von einem Tag zum andern" erschienen sind. Stefan Berkholz stellt den Band am heutigen 40. Todestag von Irmgard Keun vor.


Der neue Band:

Irmgard Keun: "Man lebt von einem Tag zum anderen"

Briefe 1935-1948
Herausgegeben von Michael Bienert

Quintus-Verlag
176 Seiten
24,00 Euro


Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" am 05.05.2022 auf SR 2 KulturRadio.

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