Caroline Rosales: "Das Leben keiner Frau"

Caroline Rosales: "Das Leben keiner Frau"

Der BuchTipp

Sally-Charell Delin. Onlinefassung: Rick Reitler   06.09.2021 | 19:30 Uhr

Mit 50 Jahren sieht sich so manche Frau auf dem Abstellgleis. So auch Chefredakteurin Melanie, die Protagonistin im ersten Roman der Journalistin Caroline Rosales. Sally-Charell Delin hat das Buch bereits gelesen.

Für viele Menschen fühlt sich der 50. Geburtstag an wie eine magische Grenze: Während die zweite Lebenshälfte für viele Männer noch steile Karrieren, junge Ehefrauen und Babies bereithält, sehen sich einige Frauen eher auf dem Abstellgleis. So auch die Chefredakteurin Melanie, die Heldin in "Das Leben keiner Frau", dem ersten Roman der 1982 geborenen ZEIT-online-Journalistin Caroline Rosales.

"Wütend-wilde innere Monologe"

Rosales "lässt die Journalistin in ihrem Buch stellvertretend wütend-wilde innere Monologe zu aktuellen Themen unserer Zeit halten", erklärt SR-Reporterin Sally-Charell Delin, "die Widersprüchlichkeiten der Generation Z müssen genauso daran glauben wie Online-Dating per Tinder oder Body Positivity". Wie in ihren Sachbüchern tarne Rosales "auch in ihrem ersten Roman die dubiosen Ansprüche und Erwartungen unserer Gesellschaft", so ihr Fazit.


Caroline Rosales
Das Leben keiner Frau

Ullstein Verlag 2021
240 Seiten. 22,00 Euro
ISBN: 978-3-5502-0163-9


Ein Thema in der Sendung in "Der Nachmittag" am 06.09.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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