Josef Bor: "Theresienstädter Requiem"

Josef Bor: "Theresienstädter Requiem"

Der BuchTipp

Denise Dreyer. Onlinefassung: Rick Reitler   04.05.2021 | 10:00 Uhr

Mit dem zeitlichen Abstand von fast 20 Jahren hat der Jurist Josef Bor seine Zeit als tschechischer Jude unter den Nationalsozialisten aufgeschrieben. SR-Kulturredakteurin Denise Dreyer hat das erschütternde Werk in der neuen Übersetzung schon gelesen.

Der Jurist und Schriftsteller Josef Bor hatte mit Eltern, Frau und zwei Kindern zwei Jahre in der tödlichen Heile-Welt-Inszenierung in Theresienstadt verbracht, bevor seine gesamte Familie in Ausschwitz ermordet wurde. Er selbst wurde auf einem der Todesmärsche ins KZ Buchenwald befreit.

Mit dem zeitlichen Abstand von fast 20 Jahren hat seine Zeit als tschechischer Jude unter den Nationalsozialisten aufgeschrieben. Zu seinen Geschichten gehört auch die Novelle "Theresienstädter Requiem" von 1964, die jetzt in einer Neuübersetzung von Antonín Brousek vorliegt.


Josef Bor
Theresienstädter Requiem

Aus dem Tschechischen von Antonín Brousek
Reclam Verlag 2021
127 Seiten. 18,00 Euro.
ISBN: 978-3-15-011333-2


Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" am 03.05.2021 und in "Der Nachmittag" am 04.05.2021 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja