Fang Fang: "Weiches Begräbnis"

Fang Fang: "Weiches Begräbnis"

Der BuchTipp

Ruth Kirchner. Onlinefassung: Rick Reitler   01.04.2021 | 13:15 Uhr

Die chinesische Autorin Fang Fang rührt in ihrem neuen Roman "Weiches Begräbnis" an einem Gründungsmythos der Volksrepublik, der Landreform des jahres 1948. Ruth Kirchner hat das Buch schon gelesen.

Mit ihrem "Wuhan Tagebuch" war die chinesische Autorin Fang Fang während des Corona-Lockdowns 2020 auch international bekannt geworden. In China selbst wurde sie dafür massiv angefeindet. Jetzt erscheint ein Buch von ihr auf Deutsch, dass in China erst gefeiert wurde und dann auf dem Index landete: "Weiches Begräbnis".

Fang Fang rührt in dem Roman an einem Gründungsmythos der Volksrepublik, der Landreform ab 1948, als Millionen Chinesen hingerichtet und in "weichen Begräbnissen" - also ohne Sarg - verscharrt wurden. Ruth Kirchner hat das Buch schon gelesen.


Fang Fang
Weiches Begräbnis

Ins Deutsche übersetzt von Michael Kahn-Ackermann
Hoffmann und Campe Verlag 2021
448 Seiten, 23,00 Euro
ISBN-13: 978-3455011036


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 01.04.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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