Christoph Ransmayr: "Der Fallmeister"

Christoph Ransmayr: "Der Fallmeister"

Der BuchTipp

Thomas Plaul. Onlinefassung: Rick Reitler   31.03.2021 | 13:15 Uhr

Zu den ganz Großen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gehört seit Jahrzehnten der Österreicher Christoph Ransmayr. Thomas Plaul hat seinen neuen Roman "Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten" bereits gelesen.

Zu den ganz Großen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gehört seit Jahrzehnten der Österreicher Christoph Ransmayr ("Die vergessene Welt"). Für sein Werk, das in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurde, erhielt er zahlreiche renommierte Auszeichnungen. Nach Jahren in Irland und auf Reisen lebt Ransmayr heute wieder in Wien.

Den Hintergrund seines neuen Romans "Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten" ist die in eine nicht allzuferne Zukunft verlagerte Geschichte eines Schleusenwärters, der sich nach dem Tod von fünf Menschen in seinem Zuständigkeitsbereich das Leben nahm. Der Sohn dieses "Fallmachers" rollt das Geschehen als Ich-Erzähler noch einmal auf...

"Dystopische Züge"

Christoph Ransmayrs neuer Roman trägt, wie so viele seiner Werke, dystopische Züge", meint SR-Kritiker Thomas Plaul, "die Welt darin ist düster und geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen, vor allem um das knappe Wasser".


Christoph Ransmayr
Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten

S. Fischer Verlag 2021
224 Seiten, 18,00 Euro
ISBN: 978-3-10-002288-2


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 30.03.2021 und in "Literatur im Gespräch - das Magazin" am 31.03.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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