Gefeierter Nestbeschmutzer: Friedrich Dürrenmatt

Gefeierter Nestbeschmutzer

Friedrich Dürrenmatt zum 100. Geburtstag

Karl Dietrich Mäurer. Onlinefassung: Rick Reitler  

In Werken wie "Besuch der alten Dame", "Die Physiker" oder "Der Richter und sein Henker" thematisierte der Schweizer Autor Friedrich Dürrenmatt stets Dinge wie Macht und Verantwortung, Schuld und Gerechtigkeit oder Gut und Böse. Doch manche seiner Perspektiven schmeckten nicht jedem.

Am 5. Januar 2021 wäre Friedrich Dürrenmatt (1921 - 1990) 100 Jahre alt geworden. Die Werke des Schweizer Schriftstellers und Dramatikers leben vor allem auf der Theaterbühne oder als Schullektüre weiter.

Provokateur oder Mahner?

Ob in dem "Besuch der alten Dame", in den "Physikern" oder in "Der Richter und sein Henker" - stets wollte der Pfarrerssohn Aufmerksamkeit für Themen wie Macht und Verantwortung, Schuld und Gerechtigkeit, Gut und Böse wecken. Doch manche seiner Ansichten empfanden vor allem manche Politiker als Provokation - gerade in seiner Heimat.

Mehr über Dürrenmatt:

ZeitZeichen: 5. Januar 1921
Der Geburtstag des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt
Zwei Theaterstücke machten Friedrich Dürrenmatt berühmt: Die Tragikomödie "Der Besuch der alten Dame" und die Parabel "Die Physiker". Sich selbst sah er als einen "Moralisten aus Nihilismus".


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 05.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Archivbild ganz oben zeigt den Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt (r.) und seine Frau Charlotte Kerr, aufgenommen in Locarno, August 1990 (Foto: picture alliance / dpa | Christoph Ruckstuhl).

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