Über genähte Gedichte von Ulrike Bail

Über genähte Gedichte von Ulrike Bail

Der Lyrik-Tipp

Karsten Neuschwender. Onlinefassung: Rick Reitler   10.12.2020 | 13:20 Uhr

Der jüngste Lyrikband "wie viele fäden tief" der Dichterin Ulrike Bail ist vor Kurzem im St. Ingberter Conte Verlag erschienen. Karsten Neuschwender hat mit ihr darüber gesprochen.

Die Dichterin Ulrike Bail (Foto: SR Fernsehen / WimS Kultur)
Die Dichterin Ulrike Bail (Foto: SR Fernsehen / WimS Kultur)


In diesem Jahr hat die Lyrikerin Ulrike Bail, Jahrgang 1960, den ersten Preis beim Concours littéraire national in Luxemburg bekommen - für ihr Buch "statt einer ankunft". Ihr jüngster Lyrikband "wie viele fäden tief" ist vor Kurzem im St. Ingberter Conte Verlag erschienen.

"Was mich fasziniert an der Sprache des Nähens, ist, dass diese Sprache unglaublich poetisch ist. Das Wort Säumerfuß zum Beispiel, dieses Wort eröffnet ja auch ganz viele Assoziationsräume zu anderen Bereichen", meint die gebürtige Baden-Würtembergerin und Wahl-Luxemburgerin im Gespräch mit SR-Reporter Karsten Neuschwender.

Auf einen Blick


Ulrike Bail
wie viele fäden tief

St. Ingbert: Conte Verlag 2020, 102 Seiten. 17,00 Euro
ISBN: 978-3-95602-216-6


Von Nähten und Stichen - die Dichterin Ulrike Bail
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 09.12.2020, Länge: 04:47 Min.]
Von Nähten und Stichen - die Dichterin Ulrike Bail
Ob "Säumerfuß", "Muschelkantenstich" oder "Fagottstich" - viele ihrer Gedichte klingen, als kämen sie aus einer märchenhaften Welt. Dabei sind sie andererseits ganz sachlich, denn Ulrike Bail benutzt Begriffe aus der Sprache des Nähens. Und hat damit einen faszinierenden Lyrikband geschaffen.


Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Nachmittag" am 10.12.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt den aktuellen Lyrikband von Ulrike Bail (Foto: SR Fernsehen).

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