Sebastian Barry: "Tausend Monde"

Sebastian Barry: "Tausend Monde"

Der LiteraturTipp

Thomas Plaul. Onlinefassung: Rick Reitler   06.10.2020 | 13:15 Uhr

In seinem neuen Roman "Tausend Monde" setzt der irische Erfolgsautor Sebastian Barry die Geschichte seines Erfolgsromans "Tage ohne Ende" fort. Das Indianermädchen Winona erzählt darim vom harten Leben im Amerika der 1870er Jahre... "Lesefreude pur", lautet das Urteil von Thomas Plaul.

In seinem vor zwei Jahren erschienenen Erfolgsroman "Tage ohne Ende" erzählte der irische Autor Sebastian Barry von der Auswanderung seines Landsmanns Thomas McNulty nach Amerika, von der Härte des Lebens in der Neuen Welt, von McNultys Freund John Cole, vom amerikanischen Bürgerkrieg, von den grausamen Schlachten gegen die indigene Bevölkerung und vom Indianermädchen Winona, dem McNulty und Cole das Leben retteten.

Durch adoleszente Augen

In seinem neuen Roman "Tausend Monde" schreibt Barry nun die Geschichte von Winona fort. Das Buch lebe "nicht allein von seienr abenteuerlichen Geschichte", meint Thomas Plaul, "sondern auch davon, wie die Ich-Erzählerin Winona die raue Welt um sich herum durch ihre adoleszenten Augen wahrnimmt - und wie sie diese Welt erzählt". Insgesamt sei Barrys Buch "ein zeitloses Plädoyer für Menschlichkeit und Toleranz". Mit seiner "Fabulierlust" biete der Roman "Lesefreude pur".

Auf einen Blick:


Sebastian Barry
Tausend Monde

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser
Steidl Verlag 2020
256 Seiten. 24,00 Euro
ISBN: 978-3-95829-775-3


Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" vom 05.10.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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