Petre M. Andreevski: "Alle Gesichter des Todes"

Petre M. Andreevski: "Alle Gesichter des Todes"

Der LiteraturTipp

Judith Leister. Onlinefassung: Rick Reitler   30.09.2020 | 13:20 Uhr

Der Berliner Guggolz-Verlag hat einen älteren Erzählband des 1934 geborenen und 2006 verstorbenen mazedonischen Lyrikers, Dramatikers und Erzählers Petre M. Andreevski auf deutsch herausgebracht: "Alle Gesichter des Todes". "Ein einziges großes Memento Mori", meint Judith Leister.

2019 wurde der inzwischen autonome, frühere südöstliche Teilstaat des alten Jugoslawien in Nordmazedonien umbenannt. Hintergrund war ein jahrzehntelanger Zwist mit Griechenland um das Erbe Alexanders des Großen.

"Ein einziges großes Memento Mori"

Aus diesem kleinen Land, das seit jeher von mächtigeren Rivalen umgeben ist, stammte auch der 1934 geborene und inzwischen verstorbene Lyriker, Dramatiker und Erzähler Petre M. Andreevski. Nach seinem großen Roman "Die Quecke" ist nun beim Berliner Guggolz-Verlag auch ein Erzählband unter dem Titel "Alle Gesichter des Todes" herausgekommen. "Ein einziges großes Memento Mori", lautet das Urteil von Judith Leister.

Auf einen Blick:


Petre M. Andreevski
Alle Gesichter des Todes

Aus dem Mazedonischen übersetzt von Benjamin Langer
Berlin: Guggolz Verlag 2020
219 Seiten. 22,00 Euro
ISBN: 978-3-945370-27-8


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 29.09.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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