Zum Todestag von Paul Celan: über die Rezeption der "Todesfuge"

Über die Rezeption der "Todesfuge"

Der Dichter Paul Celan (1920 - 1970) wählte 1970 den Freitod

Maria Ossowski   20.04.2020 | 08:45 Uhr

Wohl kein anderes deutsches Gedicht hat nach 1945 solche Berühmtheit erlangt wie Paul Celans (1920 - 1970) "Todesfuge". Thomas Sparr hat die Geschichte des Werks, seine kontroverse Aufnahme in der Gruppe 47 und die internationale Wirkung bis heute untersucht.

Mehr über Paul Celan:

Literaturtipp
Vier Bücher zum 50. Todestag von Paul Celan
Am 20. April 1970, also vor 50 Jahren, nahm sich der Dichter Paul Celan das Leben. Der 1920 geborene Sohn deutschsprachiger Juden hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris niedergelassen, wo er die Grafikerin Gisèle Lestrange heiratete. Mit ihr hatte er einen Sohn. Anlässlich seines 50. Todestages sind mehrere Bücher über Celan erschienen. Thomas Plaul hat bereits vier davon gelesen.

Literatur im Gespräch vom 26. Februar 2020
Shmuel Thomas Huppert zu Paul Celan
Der Dichter Paul Celan, der Schöpfer der "Todesfuge", gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der Nachkriegszeit. Im April 1970 besuchte ihn der israelische Schriftsteller und Journalist Shmuel Thomas Huppert in Jerusalem - wenige Monate vor dem Suizid Celans.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 20.04.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt Paul Celan (Foto: dpa / Richard Koll).

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