Vier Bücher zum 100. Todestag von Paul Celan

Vier Bücher zum 50. Todestag von Paul Celan

Der Dichter Paul Celan (1920 - 1970) wählte 1970 den Freitod

Thomas Plaul   17.04.2020 | 11:20 Uhr

Am 20. April 1970, also vor 50 Jahren, nahm sich der Dichter Paul Celan das Leben. Der 1920 geborene Sohn deutschsprachiger Juden hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris niedergelassen, wo er die Grafikerin Gisèle Lestrange heiratete. Mit ihr hatte er einen Sohn. Anlässlich seines 50. Todestages sind mehrere Bücher über Celan erschienen. Thomas Plaul hat bereits vier davon gelesen.

Die Bücher:

  • Wolfgang Emmerich: "Nahe Fremde. Paul Celan und die Deutschen", Wallstein Verlag, 24,00 Euro
  • Thomas Sparr: "Todesfuge. Biographie eines Gedichts", Deutsche Verlags-Anstalt, 22,00 Euro
  • Helmut Böttiger: "Celans Zerrissenheit. Ein jüdischer Dichter und der deutsche Geist", Galiani Verlag, 20,00 Euro
  • Klaus Reichert: "Paul Celan. Erinnerungen und Briefe", Suhrkamp Verlag, 28,00 Euro

Mehr über Paul Celan:

Literatur im Gespräch vom 26. Februar 2020
Shmuel Thomas Huppert zu Paul Celan
Der Dichter Paul Celan, der Schöpfer der "Todesfuge", gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der Nachkriegszeit. Im April 1970 besuchte ihn der israelische Schriftsteller und Journalist Shmuel Thomas Huppert in Jerusalem - wenige Monate vor dem Suizid Celans.

Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" vom 17.04.2020 und in "Literatur im Gespräch - das Magazin vom 15.04.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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