José María Arguedas: "Der Fuchs von oben und der Fuchs von unten"

José María Arguedas: "Der Fuchs von oben und der Fuchs von unten"

Tobias Wenzel. Onlinefassung: Rick Reitler   04.12.2019 | 15:40 Uhr

Vor ziemlich genau 50 Jahren nahm sich der hierzulande relativ wenig bekannte peruanische Schriftsteller und Ethnologe José María Arguedas das Leben. Im Wagenbach-Verlag ist nun sein letztes längeres Textfragment: "Der Fuchs von oben und der Fuchs von unten", eine Mischung aus Roman und Tagebuch-Eintragungen. Held des Romans ist der religiöser Fanatiker Moncada, der als selbst ernannter "Stierkämpfer Gottes" versucht, die Bewohner der peruanischen Hafenstadt Chimbote, dem weltweiten Zentrum der Fischmehlindustrie, zur Umkehr zu bewegen - genauer: zum Erhalt der indigenen Kultur trotz aller Verlockungen des westlichen Kapitalismus. Ein "größtenteils atemberaubend gut geschriebener Roman", meint Literatur-Experte Tobias Wenzel.

Auf einen Blick:

José María Arguedas
Der Fuchs von oben und der Fuchs von unten
Aus dem peruanischen Spanisch von Matthias Strobel
Wagenbach Verlag 2019, 320 Seiten. 25,00 Euro
ISBN 978-3-8031-3316-8


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 04.12.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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