"Meine Existenz..." (Max Weber)

Teil 5: Max Weber

Mini-Essays von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino über Max Weber   07.01.2019 | 06:00 Uhr
Wilhelm Genazino (Foto: SR)
Wilhelm Genazino

In seinem Band, "Achtung, Baustelle" kommentierte der Schriftsteller Wilhelm Genazino Sätze der Weltliteratur oder von berühmten Denkern: lakonisch, komisch, liebevoll, kritisch. Anlässlich des Todes von Genazino am 12. Dezember 2018 sendet der SR im Winter 2018/19 einige dieser Mini-Essays, die der Schriftsteller in Saarbrücken eingelesen hatte.

In Teil fünf geht es um Max Weber und seinen Satz: "Meine Existenz beruht in ihrer Möglichkeit darauf, dass ich nicht daran erinnert werde, wie ich lebe".


Rückblick:

Teil 4: "Ich gehöre diesem Gesindel an" (Peter Weiss)
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 04.01.2019, Länge: 02:01 Min.]
Teil 4: "Ich gehöre diesem Gesindel an" (Peter Weiss)
In Teil vier geht es um Peter Weiss und seinen frühen Notizbuch-Satz: "Ich gehöre diesem Gesindel an".

Teil 3: "Der Mensch von 1950..." (Albert Camus)
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 03.01.2019, Länge: 02:56 Min.]
Teil 3: "Der Mensch von 1950..." (Albert Camus)
In Teil drei geht es um ein Zitat des späteren Literaturnobelpreisträgers Albert Camus: "Der Mensch von 1950: Er fickte und las Zeitung".

Teil 2: "Vogerlsalat grüßt" (Franz Kafka)
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 02.01.2019, Länge: 02:39 Min.]
Teil 2: "Vogerlsalat grüßt" (Franz Kafka)
In Teil zwei der kleinen Essay-Serie geht es um Frank Kafkas berühmte Postkarten-Botschaft "Vogerlsalat grüßt".

Teil 1: "Kätzchen, mein Meerettich geht unter"
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 31.12.2018, Länge: 02:31 Min.]
Teil 1: "Kätzchen, mein Meerettich geht unter"
Im ersten Teil unserer Serie Mini-Essays von Wilhelm Genazino widmet sich der Schriftsteller einem Satz der Dichterin Ilse Aichinger.


Hintergrund

Wilhelm Genazino (22. Januar 1943 - 12. Dezember 2018) war ein Meister der Alltagsbeschreibung. In seinen rund 20 Romanen blickt er verschmitzt und beiläufig lebensklug auf das, was uns Tag für Tag umtreibt. Scheinbar Banales wandelt er mit wenigen Sätzen zur Poesie. Dass Genazino auch ein hervorragender und scharf beobachtender Literaturanalyst war, ist weniger bekannt. "Achtung Baustelle" heißt ein Band, in dem er Sätze großer Literaten und Denker auf eine sehr eigene Weise kommentiert. Für den Saarländischen Rundfunk hat er einige dieser Mini-Essays eingelesen.


Der SR 2-ProgrammTipp:

Dienstag, 8. Januar, 20.04 bis 21.00 Uhr: Literatur im Gespräch
Flanieren durch die Wirklichkeit
In Erinnerung an Wilhelm Genazino, der am 12. Dezember 2018 gestorben ist, wiederholen wir in "Literatur im Gespräch" eine Sendung vom 26. Mai 2015. Es geht dabei vor allem um Genazinos Schreibkunst und um seinen Roman "Bei Regen im Saal".


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 07.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen