"Ich gehöre diesem Gesindel an" (Peter Weiss)

Teil 4: "Ich gehöre diesem Gesindel an"

Mini-Essays von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino über Peter Weiss; Foto: privat   04.01.2019 | 15:45 Uhr
Wilhelm Genazino (Foto: Sabine Schmidt-Matt/SR)
Wilhelm Genazino (Foto: Sabine Schmidt-Matt/SR)


In seinem Band, "Achtung, Baustelle" kommentierte der Schriftsteller Wilhelm Genazino Sätze der Weltliteratur oder von berühmten Denkern: lakonisch, komisch, liebevoll, kritisch. Anlässlich des Todes von Genazino am 12. Dezember 2018 sendet der SR im Winter 2018/19 einige dieser Mini-Essays, die der Schriftsteller in Saarbrücken eingelesen hatte.

In Teil vier geht es um Peter Weiss und seinen frühen Notizbuch-Satz: "Ich gehöre diesem Gesindel an".

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 04.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.


Rückblick:

Mini-Essays von Wilhelm Genazino
Teil 3: "Der Mensch von 1950..." (Albert Camus)
In Teil drei geht es um ein Zitat des späteren Literaturnobelpreisträgers Albert Camus: "Der Mensch von 1950: Er fickte und las Zeitung".

Teil 2: "Vogerlsalat grüßt" (Franz Kafka)
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 02.01.2019, Länge: 02:39 Min.]
Teil 2: "Vogerlsalat grüßt" (Franz Kafka)
In Teil zwei der kleinen Essay-Serie geht es um Frank Kafkas berühmte Postkarten-Botschaft "Vogerlsalat grüßt".

Teil 1: "Kätzchen, mein Meerettich geht unter"
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 31.12.2018, Länge: 02:31 Min.]
Teil 1: "Kätzchen, mein Meerettich geht unter"
Im ersten Teil unserer Serie Mini-Essays von Wilhelm Genazino widmet sich der Schriftsteller einem Satz der Dichterin Ilse Aichinger.


Hintergrund

Wilhelm Genazino (22. Januar 1943 - 12. Dezember 2018) war ein Meister der Alltagsbeschreibung. In seinen rund 20 Romanen blickt er verschmitzt und beiläufig lebensklug auf das, was uns Tag für Tag umtreibt. Scheinbar Banales wandelt er mit wenigen Sätzen zur Poesie. Dass Genazino auch ein hervorragender und scharf beobachtender Literaturanalyst war, ist weniger bekannt. "Achtung Baustelle" heißt ein Band, in dem er Sätze großer Literaten und Denker auf eine sehr eigene Weise kommentiert. Für den Saarländischen Rundfunk hat er einige dieser Mini-Essays eingelesen.

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