"Vogerlsalat grüßt" (Franz Kafka)

Teil 2: "Vogerlsalat grüßt"

Mini-Essays von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino über Franz Kafka   02.01.2019 | 15:25 Uhr
Wilhelm Genazino (Foto: Sabine Schmidt-Matt/SR)
Wilhelm Genazino (Foto: Sabine Schmidt-Matt/SR)


In seinem Band, "Achtung, Baustelle" kommentierte der Schriftsteller Wilhelm Genazino Sätze der Weltliteratur oder von berühmten Denkern: lakonisch, komisch, liebevoll, kritisch. Anlässlich des Todes von Genazino am 12. Dezember sendet der SR im Winter 2018/19 einige dieser Mini-Essays, die der Schriftsteller in Saarbrücken eingelesen hatte.

In Teil zwei geht es um Frank Kafkas berühmte Postkarten-Botschaft "Vogerlsalat grüßt". Für Genazino der "kürzeste komische Text der Weltliteratur".

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 02.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.


Rückblick:

Mini-Essays von Wilhelm Genazino Teil 1: "Kätzchen, mein Meerettich geht unter"
Audio [SR 2, Wilhelm Genazino, 31.12.2018, Länge: 02:31 Min.]
Mini-Essays von Wilhelm Genazino Teil 1: "Kätzchen, mein Meerettich geht unter"
Im ersten Teil unserer Serie Mini-Essays von Wilhelm Genazino widmet sich der Schriftsteller einem Satz der Dichterin Ilse Aichinger.


Hintergrund

Wilhelm Genazino (22. Januar 1943 - 12. Dezember 2018) war ein Meister der Alltagsbeschreibung. In seinen rund 20 Romanen blickt er verschmitzt und beiläufig lebensklug auf das, was uns Tag für Tag umtreibt. Scheinbar Banales wandelt er mit wenigen Sätzen zur Poesie. Dass Genazino auch ein hervorragender und scharf beobachtender Literaturanalyst war, ist weniger bekannt. "Achtung Baustelle" heißt ein Band, in dem er Sätze großer Literaten und Denker auf eine sehr eigene Weise kommentiert. Für den Saarländischen Rundfunk hat er einige dieser Mini-Essays eingelesen.

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