17. Mai 2022: Crew-Mitglieder verlegen den Roten Teppich am Palais des Festivals in Cannes (Foto: picture alliance/dpa/Invision via AP | Vianney Le Caer)

Selinskyj, Chaplin und Whitaker zur Eröffnung der Jubiläumsausgabe

Berichte zur Eröffnungsgala der 75. Internationalen Filmfestspiele von Cannes

Sonja Marx, Bettina Dunkel, Jan Tussing, Wolfgang Landmesser. Onlinefassung: Rick Reitler   18.05.2022 | 08:30 Uhr

Das Internationale Filmfestival von Cannes ist eröffnet! Zum Auftakt am Abend des 17. Mai wurde außer Konkurrenz Michel Hazanavicius' neuer Film gezeigt: "Final Cut" (Originaltitel: "Coupez!"), eine Zombie-Horrorkomödie.

Der amerikanische Schauspieler Forest Whitaker erhielt die Goldene Ehren-Palme für sein Lebenswerk, und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erinnerte in einer Videobotschaft an Charlie Chaplins berühmte Friedensrede aus "Der große Dikator".


Im Interview: ARD-Reporterin Bettina Dunkel
Audio [SR 2, Sonja Marx, 18.05.2022, Länge: 02:24 Min.]
Im Interview: ARD-Reporterin Bettina Dunkel
"Der Festivalleitung ist es gelungen, Glamour, Unterhaltung und politisches Sendungsbewusstsein zu kombinieren", meint ARD-Reporterin Bettina Dunkel nach der Eröffnungsgala 2022.

Das Audiobild zeigt Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, während der Eröffnungszeremonie der 75. Internationalen Filmfestspielen in Cannes (Foto: picture alliance/dpa/Invision via AP | Vianney Le Caer).


Goldene Ehrenpalme für Forest Whitaker
Audio [SR 2, Jan Tussing, 18.05.2022, Länge: 03:12 Min.]
Goldene Ehrenpalme für Forest Whitaker
Der amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent Forest Whitaker (61) hat die goldene Ehren-Palme von Cannes für sein Lebenswerk erhalten. Whitaker arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Oliver Stone ("Platoon"), Neil Jordan ("The Crying Game"), Barry Levinson ("Good Morning Vietnam") oder Jim Jarmusch ("Ghost Dog - Der Weg des Samurai") zusammen. Den Oscar gab's 2006 für seine Darstellung des Diktators Idi Amin in "Der letzte König von Schottland" (Regie: Kevin Macdonald). Insgesamt wirkte Whitaker bei über 80 Filmen mit. Ein Porträt.

Das Audiobild zeigt Forest Whitaker mit seiner Ehrenpalme während der Eröffnungszeremonie der 75. Internationalen Filmfestspiele in Cannes (Foto: picture alliance/dpa/Invision via AP | Vianney Le Caer).


Das Cannes-Tagebuch: Tag 1
Audio [SR 2, Jan Tussing, Bettina Dunkel, Wolfgang Landmesser, 18.05.2022, Länge: 02:22 Min.]
Das Cannes-Tagebuch: Tag 1
Die ARD-Reporter Jan Tussing, Bettina Dunkel und Wolfgang Landmesser halten ihre Eindrücke von der Croisette in einem kleinen Radio-Tagebuch fest. In Teil eins geht es um den Blick aufs Meer, Festivalstimmung und Lebenslust.

Das Audiobild zeigt die Jury-Mitglieder Deepika Padukone (l-r), indische Schauspielerin, Rebecca Hall, britische Schauspielerin und Filmemacherin, Asghar Farhadi, iranischer Filmemacher, Jasmine Trinca, italienische Schauspielerin und Regisseurin, Vincent Lindon, französischer Schauspieler und Jury-Präsident, Joachim Trier, norwegischer Regisseur, Noomi Rapace, schwedische Schauspielerin, Ladj Ly, französischer Regisseur, und Jeff Nichols, US-amerikanischer Filmemacher, stehen während der Eröffnungszeremonie vor der Premiere des Films "Final Cut" bei den 75. Internationalen Filmfestspielen in Cannes auf dem Roten Teppich (Foto: picture alliance/dpa/Invision/AP | Joel C Ryan).


Die 21 Filme des Wettbewerbs:

"Les Amandiers" (Frankreich, Regie: Valeria Bruni Tedeschi)

"Armageddon Time" (USA, Brasilien, Regie: James Gray)

Boy from Heaven (Schweden, Regie: Tarik Saleh)

"Broker" (Südkorea, Japan, Regie: Hirokazu Koreeda)

"Close" (Belgien, Frankreich, Niederlande, Regie: Lukas Dhont)

"Crimes of the future" (Kanada, Griechenland, Frankreich, Regie: David Cronenberg)

"Decision to Leave" (Südkorea, Regie: Park Chan-wook)

Eo (Polen, Italien, Regie: Jerzy Skolimowski)

"Frère et sœur" (Frankreich, Regie: Arnaud Desplechin)

"Holy Spider" (Dänemark, Deutschland, Frankreich, Schweden, Regie: Ali Abbasi)

"Leila’s Brothers" (Iran, Regie: Saeed RoustayiIran)

"Nostalgia" (Frankreich, Regie: Mario MartoneItalien)

"Le otto montagne" (Italien, Belgien, Frankreich, Regie: Felix Van Groeningen, Charlotte Vandermeersch)

"Pacifiction – Tourment sur les îles" (Frankreich, Deutschland, Portugal, Spanien, Regie: Albert Serra)

"Un petit frère" (Frankreich, Regie: Léonor Serraille)

"R.M.N." (Rumänien, Belgien, Frankreich, Regie: Cristian Mungiu)

"Showing Up" (USA, Regie: Kelly Reichardt)

"Stars at Noon" (USA, Regie: Claire Denis)

"Tori et Lokita" (Belgien, Frankreich, Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne)

"Triangle of Sadness" (Schweden, Vereinigtes Königreich, USA, Frankreich, Griechenland, Regie: Ruben Östlund)

Zhena Chaikovskogo (Russland, Frankreich, Schweiz, Regie: Kirill Serebrennikow)


Hintergrund:

17. bis 28. Mai 2022
Cannes 2022 im Schatten des Ukraine-Kriegs
Trübte 2020 und 2021 in Cannes noch die Corona-Krise die Laune der Filmfans, ist es 2022 der Ukraine-Krieg. ARD-Korrespondent Jan Tussing wagt im Gespräch mit SR-Moderatorin Sonja Marx einen Ausblick auf den Wettbewerb.


Rückblick

Im vergangenen Jahr hatte Julia Ducournaus Schocker "Titane" die Goldene Palme für den besten Spielfilm gewonnen. Die Goldene Palme für den besten Kurzfilm holte 2021 "Tian xia wu ya" (All the Crows in the World) von Tang Yi. Die Caméra d’Or (Goldene Kamera) für den besten Debütfilm ging an die Regisseurin Antoneta Alamat Kusijanović für ihren Film "Murina".


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 18.05.2022 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt von Reportern umringte Crew-Mitglieder, die am 17. Mai 2022 den Roten Teppich am Palais des Festivals in Cannes verlegen (Foto: picture alliance/dpa/Invision via AP | Vianney Le Caer).

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