Bruno Ganz (l) als Damiel und Otto Sander als Cassiel in einer Szene des Films "Der Himmel über Berlin" (Foto: picture alliance / -/StudioCanal GmbH/dpa)

"Der Film ist wie ein Gedicht entstanden"

Rückblick auf Wim Wenders Premiere von "Der Himmel über Berlin" vor 35 Jahren

Siegfried Tesche. Onlinefassung: Saskia Bommer   17.05.2022 | 06:30 Uhr

Gibt es eigentlich neben Pflanzen, Tieren und Menschen noch andere Lebewesen auf unserer Erde und könnten das eventuell Engel sein? Dieser ungewöhnlichen Frage geht der deutsche Regisseur Wim Wenders u. a. in seinem Film "Der Himmel über Berlin" nach.

Inspiriert von Gedichten Rainer Maria Rilkes, ist der Film selbst wie ein Gedicht entstanden. Die beiden Engel Damiel (Bruno Ganz) und Cassiel (Otto Sander) wandern durch das geteilte Berlin von 1987, um den Gedanken und Gesprächen der Menschen zu lauschen.

Bei der Premiere des Films vor 35 Jahren bei den Filmfestspielen in Cannes, gewann Wim Wenders die Silberne Palme für die "Beste Regie". Siegfried Tesche blickt zurück.


"Der Himmel über Berlin"
Audio [SR 2, Siegfried Tesche, 15.05.2022, Länge: 04:04 Min.]
"Der Himmel über Berlin"

Das Audiobild zeigt Wim Wenders bei der Verleihung vom 26. Europäischen Filmpreis 2013 in Berlin.


Ein Thema u. a. in der Sendung "Canapé - das entspannte Kulturmagazin" am 15.05.2022 und in "Der Nachmittag" am 17.05.2022 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Bruno Ganz (l) als Damiel und Otto Sander als Cassiel in einer Szene des Films "Der Himmel über Berlin" (Foto: picture alliance / -/StudioCanal GmbH/dpa).

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