Im Kino: "Große Freiheit"

"Große Freiheit"

Eine Rezension des neuen Spielfilms von Sebastian Meise

Alexander Soyez. Onlinefassung: Rick Reitler  

Sebastian Meises Knast- und Freundschaftsdrama "Große Freiheit" spielt in jenen Jahrzehnten, als in der Bundesrepublik Homosexualität noch unter Strafe stand. "Grandios gespielt von Franz Rogowski und Georg Friedrich, meint SR-Filmkritiker Alexander Soyez.

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg galt im bundesrepublikanischen Strafgesetzbuch noch der Paragraf 175: Auf das Ausleben männlicher Homosexualität stand Gefängnis. Immerhin bis 1969 hielt der Zustand an.

"Grandios gespielt"

Sebastian Meises Knast- und Freundschaftsdrama "Große Freiheit" spielt in jenen knapp drei Jahrzehnten der Diskriminierung. SR-Kinokenner Alexander Soyez hat die "traurig-schöne Erzählung eines Lebens in Gefangenschaft und von Freiheit und Liebe an einem Ort, an dem man sie am wenigsten erwartet" bereits gesehen und verteilt ein Sonderlob an die beiden Hauptdarsteller Franz Rogowski und Georg Friedrich: "grandios gespielt".


"Große Freiheit"

Deutschland 2021, ca. 100 Min. FSK 16
Regie: Sebastian Meise

Darsteller: Franz Rogowski, Georg Friedrich, Thomas Prenn, Anton von Lucke u. v. a.

Deutschlandstart: 18. November 2021

Der Film ist in der Region beispielsweise im Filmhaus Saarbrücken zu sehen.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 18.11.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Franz Rogowski (r) als Hans und Thomas Prenn als Oskar in einer Szene des Films "Große Freiheit" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 18.11.2021 in die deutschen Kinos (Foto: picture alliance/dpa/Freibeuterfilm).

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