Im Kino: "Die Geschichte meiner Frau"

"Die Geschichte meiner Frau"

Eine Rezension des neuen Films von Ilidko Enyeddi

Alexander Soyez. Onlinefassung: Rick Reitler   04.11.2021 | 07:05 Uhr

Die ungarische Regisseurin Ilidko Enyeddi hatte vor vier Jahren für Aufsehen gesorgt: Für ihren Film "Körper und Seele" heimste sie eine Oscar-Nominierung ein und gewann den Goldenen Bären bei der Berlinale. Dort war sie 2021 auch Jury-Mitglied. Jetzt kommt ihr neuer Film ins Kino: "Die Geschichte meiner Frau", die Verfilmung eines Schlüsselromans von Milan Füst über die selbstzerstörerische Kraft der Liebe, des Egos und die frühen 1920er Jahre.

"Eine zeitlos gültige Liebestragödie"

"Ein eleganter Film, groß in seiner Seelenerkundung, klein und fein beobachtend in seinen dialoglastigen und oft kammerspielartigen Momenten", lobt SR-Kinoexperte Alexander Soyez, "ein schöner Film, eine zeitlos gültige Liebestragödie und eine bemerkenswerte, intime Metapher auch für die Zeit und den Zustand Europas vor einem Jahrhundert".


Die Geschichte meiner Frau

Originaltitel: The Story Of My Wife
Ungarn, Deutschland, Italien, Frankreich 2021, ca. 169 Min., FSK 12
Regie: Ilidko Enyeddi

Darsteller: Léa Sedoux, Gijs Naberu, Josef Hader, Luna Wedler, Louis Garrel, Ulrich Matthes v. a.

Deutschlandstart: 4. November 2021


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 04.11.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Léa Seydoux als Lizzy und Gijs Naber als Jacob in einer Szene des Films "Die Geschichte meiner Frau" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 04.11.2021 in die deutschen Kinos (Foto: picture alliance/dpa/Alamode Film | Alamode Film).

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