Science Fiction "mit Geist, Seele und Verstand"

Science Fiction "mit Geist, Seele und Verstand"

Erinnerungen an die TV-Serie "Raumschiff Enterprise" von Siegfried Tesche

Onlinefassung: Rick Reitler   08.09.2021 | 08:55 Uhr

Bevor die erste Folge der TV-Serie "Raumschiff Enterprise" am 8. September 1966 ausgestrahlt werden konnte, hatte ihr Erfinder Gene Roddenberry eine Menge Überzeugungsarbeit bei den TV-Studiobossen zu leisten. Siegfried Tesche erinnert an die schwierigen Anfänge der Kultserie.

Mitte der 1960er Jahre ersann der texanische Pilot, Polizist und Drehbuchautor Gene Roddenberry eine Geschichte um eine heterogene Raumschiff-Crew, die anno 2266 in den unendlichen Weiten des Weltalls allerlei Abenteuer zu bestehen hat.

8.9.1966 - Feiertag für "Trekkies"

Doch bevor die erste Folge der späteren Kultserie "Star Trek" - deutsch: "Raumschiff Enterprise" - am 8. September 1966 unter dem Titel "The Man Trap/Das Letzte seiner Art" vom US-Sender NBC ausgestrahlt werden konnte, hatte Roddenberry eine Menge Überzeugungsarbeit bei den TV-Studiobossen zu leisten: Während diese am liebsten eine Art "Western im All" gedreht hätten, verfolgte der Erfinder einen eher intellektuellen Ansatz "mit Geist, Seele und Verstand".

Ein Kompromiss brachte schließlich den Durchbruch: Während sein Commander Mr. Spock das logische Denken feierte, durfte Käpt'n Kirk im Faustkampf einen außerirdischen Widersacher besiegen - und das Raumschiff Enterprise trat bald ebenfalls seinen Siegeszug in den Wohn- und Kinderzimmern der Welt an.



Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Morgen" am 08.09.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt das Raumschiff USS Enterprise aus der amerikanischen Fernsehserie "Star Trek" (Foto: picture-alliance / dpa | dpa).

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