Serena Rossi (r), die Moderatorin der 78. Internationalen Filmfestspiele von Venedig (Foto: picture alliance/dpa/LaPresse via ZUMA Press | Gian Mattia D'alberto)

Ein Ausblick auf die 78. Biennale von Venedig

Das Rennen um den Goldenen Löwen von Venedig geht in die 78. Ausgabe

Elisabeth Pongratz. Onlinefassung: Rick Reitler   01.09.2021 | 08:45 Uhr

Vom 1. bis zum 11. September wird Venedig wieder zur Welthauptstadt des Kinos: Das älteste Filmfestival der Welt hat auch diesmal wieder einige interessante Produktionen unter den 21 Nominierungen. Ein Ausblick von Korrespondentin Elisabeth Pongratz.

Vom 1. bis zum 11. September wird Venedig wieder zur Welthauptstadt des Kinos: Das älteste Filmfestival der Welt schickt auch 2021 wieder 21 Filme ins Rennen um den Goldenen Löwen. Mit "Il buco" von Michelangelo Frammartino und
"Spencer" von Pablo Larraín sind auch zwei deutsche Koproduktionen vertreten.

Vor der 78. Biennale von Venedig
Audio [SR 2, Elisabeth Pongratz (ARD), 01.09.2021, Länge: 02:54 Min.]
Vor der 78. Biennale von Venedig

Im Anschluss an die Eröffnungsgala wird Pedro Almodóvars neuer Film "Madres Parellelas" mit Penélope Cruz gezeigt.

Hollywood-Kino

Das US-Kino ist auch im Rahmenprogramm wieder stark vertreten: Ridley Scotts historisches Actionspekatakel "The Last Duel" feiert ebenso seine Premiere wie "Halloween Kills" von David Gordon Green mit Jamie Lee Curtis. Auch das Science-Fiction-Epos "Dune" von Denis Villeneuve nach dem als unverfilmbar geltenden Kultroman von Frank Herbert wird mit Sspannung erwartet.

Stars am Lido

Mit William Dafoe, Kirsten Stewart, Matt Dillon und Charlotte Gainsbourg haben bereits einige Stars ihren Besuch angekündigt. Den Jury-Vorsitz übernimmt der südkoreanische Oscar-Gewinner Bong Joon-ho ("Parasite"). Jamie Lee Curtis und Roberto Benigni werden für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Das Filmfest von Venedig gilt neben Cannes und Berlin als eines der wichtigsten Kinofestivals der Welt.


21 Filme im Wettbewerb:

"Madres paralelas" von Pedro Almodóvar (Spanien, Eröffnungsfilm)
"Spencer" von Pablo Larraín (Deutschland, Großbritannien)
"Il buco" von Michelangelo Frammartino (Italien, Frankreich, Deutschland)
"Mona Lisa and the Blood Moon" von Ana Lily Amirpour (USA)
"Un autre monde" von Stéphane Brizé (Frankreich)
"The Power of the Dog" von Jane Campion (Neuseeland, Australien)
"America Latina" von Damiano und Fabio D'Innocenzo (Italien, Frankreich)
"L'événement" von Audrey Diwan (Frankreich)
"Competencia oficial" von Gastón Duprat und Mariano Cohn (Spanien, Argentinien)
"Sundown" von Michel Franco (Mexiko, Frankreich, Schweden)
"Illusions perdues" von Xavier Giannoli (Frankreich)
"The Lost Daughter" von Maggie Gyllenhaal (Griechenland, USA, Großbritannien, Israel)
"Freaks Out" von Gabriele Mainetti (Italien, Belgien)
"Qui rido io" von Mario Martone (Italien, Spanien)
"On the Job: The Missing 8" von Erik Matti (Philippinen)
"Żeby nie było śladów" von Jan P. Matuszyński (Polen, Frankreich, Tschechien)
"Kapitan Volkonogov bezhal" von Natasha Merkulova und Aleksey Chupov (Russland, Estland, Frankreich)
"The Card Counter" von Paul Schrader (USA, Großbritannien, China)
"È stata la mano di Dio (Die Hand Gottes)" von Paolo Sorrentino (Italien)
"Vidblysk (Reflection)" von Valentyn Vasyanovych (Ukraine)
"La caja" von Lorenzo Vigas (Mexiko, USA)


Venedig von oben (Foto: SR)
Blick auf die Lagunenstadt Venedig


Gewinnerfilm im Vorjahr: "Nomadland"

Der Goldene Löwe 2020 war an das US-Drama "Nomadland" (Regie: Chloé Zhao) mit Frances McDormand in der Hauptrolle vergeben worden.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 01.09.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Serena Rossi (r), die Moderatorin der 78. Internationalen Filmfestspiele von Venedig (Foto: picture alliance/dpa/LaPresse via ZUMA Press | Gian Mattia D'alberto).

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