Im Kino: "Fabian oder der Gang vor die Hunde"

Fabian oder der Gang vor die Hunde

Eine Filmrezension von Alexander Soyez

Onlinefassung: Rick Reitler   05.08.2021 | 14:00 Uhr

Ein angehender Schriftsteller am Wendepunkt der 1920er und 1930er Jahre, der beobachtet, wie die Welt um ihn herum immer mehr auf den Abgrund zutreibt, steht im Mittelpunkt des neuen Films von Dominik Graf. Für SR-Filmkritiker Alexander Soyez eines der spannendsten deutschen Kino-Erlebnisse des Jahres.

Dominik Grafs aktueller Spielfilm "Fabian oder der Gang vor die Hunde" nach der Moralfabel "Fabian" von Erich Kästner war bei der diesjährigen Berlinale einer der großen Favoriten. Es geht um einen angehenden Schriftsteller am Wendepunkt der 1920er und 1930er Jahre, der beobachtet, wie die Welt um ihn herum immer mehr auf den Abgrund zutreibt...

Perfekt besetzt mit Tom Schilling

Für SR-Filmkritiker Alexander Soyez ist das Drei-Stunden-Epos "Fabian" einer der spannendsten deutschen Filmstarts des Jahres 2021 mit einer durch Tom Schilling perfekt besetzten Titelrolle: "Ein wunderschöner melancholisch philosophierender Rausch" und ein "bemerkenswert zeitloses, allgemeingültiges und beeindruckend frisch und modern wirkendes Leinwanderlebnis", lobt Soyez.


Fabian oder der Gang vor die Hunde

Deutschland 2021
Ca. 176 Min. FSK 12
Regie: Dominik Graf

Darsteller: Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker u. a.

Deutschlandstart: 5. August 2021

Der Film läuft im Saarland beispielsweise im Filmhaus in der Mainzer Straße, Saarbrücken.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" und "Der Nachmittag" am 05.08.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt das Filmplakat zu "Fabian oder der Gang vor die Hunde" (Grafik: Verleih).

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